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ß.  Da  schlug  der  Greis  die  Salten,  er  schlug  sie  wundervoll,
Daß  reicher,  immer  reicher  der  Klang  zum  Ohre  schwoll;
Oann  strömte  himmlisch  heile  des  Lnglings  Stimme  vor,
Des  Alten  Sang  dazwischen  wie  dumpfer  Gelsterchor.

7.  die  singen  von  Lenz  und  liebe,  von  sel’ger,  goldner  2Zeit,
Von  Freihelt,  Männerwürde,  von  Treu'  und  lieiligkett,
Sie  singen  von  allem  süßen,  was  Menschenbrust  durchbebt,
Sie  singen  von  allem  Hohen,  was  Mienschenherz  erhebt.

8.  Die  Hôflingsschar  im  Kreise  verlernet  jeden  Spott;
Des  Königs  trota'’ge  Krieger,  sie  beugen  sich  vor  Bott;
Die  Hönigin,  zerflossen  in  Wehmut  und  in  Uust,
Sie  wirft  den  Sängern  nieder  die  Kose  von  ihrer  Brust.

9,  „Int  habt  mein  Volk  verführet,  verlockt  ihr  nun  mein  Weibr“
Der  König  schreit  es  wütend,  er  bebt  am  ganzen  leib;
E#r  wirft  sein  Schwert,  das  blitzend  des  Junglings  Grust  durchdringt,
Oraus  statt  der  goldnen  Lieder  ein  Blutstrahl  hoch  aufspringt.

10.  Und  wie  vom  Sturm  zerstoben  Ist  all  der  Hüörer  Schwarm.
Der  Jüngling  hat  verröchelt  in  seines  Mieistecs  Hem;
Der  schlägt  um  ihn  den  Mantel  und  setzt  ihn  auf  das  Bo#,
Er  bind  ihn  aufrecht  feste,  verläßzt  mit  ihm  das  Schlosß.

II.  Doch  vor  dem  hohen  Yore,  da  hält  der  Sängergreis,
Da  fallt  er  seine  Hacfe,  sie,  aller  Harfen  Freis,
An  einer  Marmorsäule,  da  hat  er  sie  zerschellt,
Dann  ruft  er,  dab  es  schaurig  durch  Schlohß  und  Gärten  gellt:

12.  „Weh  euch,  ihr  stolzen  Hallen!  Uie  töne  süßer  Klang
Ourch  eure  Käume  wieder,  nie  valte  noch  Gesang;
Hein,  Seufzer  nur  und  Stöhnen  und  scheuer  Sklavensrhritt,
Bis  euch  zu  Schutt  und  Modbec  der  Kachegeist  zectritt!

13.  Weh  euch,  ihr  duft'gen  Gärten  im  holden  maienlicht!
kuch  zeig’  sch  dieses  Toten  entstelltes  Angesicht,
Daß  ihr  darob  verdorret,  daß  jeder  üuell  versiegt,
Daß  Ihr  in  künft'gen  Tagen  versteint,  verödet  liegt.

14.  Weh  dir,  verruchter  Mörder,  du  Fluch  des  Sängertums!
Umsonst  sei  all  dein  Klugen  nach  Kränzen  blut’gen  Ruhmsl
Oein  Name  sei  vergessen,  in  eu'ge  Uacht  getaucht,

Sei  wie  ein  lettes  Köcheln  In  leete  luft  verhaucht!“

15.  Der  Hite  hat“  gerufen,  der  Hümmel  hat“  gehöct,
Die  Mauern  liegen  nieder,  die  Hallen  sind  zecstört;