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11.  An  Halftet  und  Leinen  ein  Schwertesschnitt,
Da  trabte  die  letzte  Mähre  mit.

12.  Uun  schlaft  hinterm  Pflug,  im  freien  Feld,
Der  letzte  des  Dorfes,  ein  Gauer,  ein  Held.

13.  Längst  klangen  die  Friedensglocken  durchs  Land,
Als  man  den  Pflug  und  den  Bauern  fand.

14.  Man  grub  ihn  unter  dem  Pfluge  ein:
Oer  ward  ihm  Denkmal  und  leichenstein.

15.  Und  Mohn  und  führen,  golden  und  schwer,
Nicken  und  flüstern  dartberker.

200.  Drinz  Eugen  vor  Belgrad.

D’  Eugenius,  der  edle  Ritter,

Wollt'  dem  llaiser  wiederum  kriegen
Stadt  und  Festung  Belgarad.

Er  ließ  schlagen  einen  Brucken,

Daß  man  kunnt  hinüberrucken

Mit  d'r  Armee  wohl  für  die  Stadt.

2.  Als  der  Brucken  nun  war  geschlagen,
Daß  man  kunnt  mit  Stuck  und  Wagen
Frei  passieren  den  Donaufluß:

Bei  Semmolin  schlug  man  das  Lager,
Alle  Türken  zu  verjagen,
Ihn'n  zum  Spott  und  zum  Derdruß.

5.  Am  einundzwanzigsten  August  soeben
Uam  ein  Spion  bei  Sturm  und  Regen,
Schwur's  dem  Drinzen  und  zeigt's  ihm  an,
Daß  die  Türken  futragieren,

So  viel  als  man  kunnt  verspüren,
An  die  dreimalhunderttausend  Mamnn.

4.  Als  Orinz  Eugenius  dies  vernommen,
Cieß  er  gleich  zusammenkommen
Sein'  General’  und  Feldmarschall’.
Er  tät  sie  recht  instrugieren,
Wie  man  sollt  die  Truppen  führen
Und  den  Feind  recht  greifen  an.