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ken  der  Schlackt  verbary.  Itust  hiinftig,  ienn  eure  ittter
nicht  mehr  lebt,  diese  unglieklichke  Stunde  in  euer  Geddchtnis
rck“  Weint  dann  meinem  Andenhen  Pränen,  aber  begnũgt
euch  nicht  mit  Tränen  allein,  handelt,  entwickelt  eure  Kräfte/
Vielleient  lsit  Preidens  Schutæageist  sich  auf  eueh  nieder.  Befreit
  dann  euer  Volxk  aus  der  Erniedriqunꝗ,  in  der  es  jetet
schmochtet"  JSucht  den  verd##melten  ftulnn  eurer  Vorfuhren
von  den  Franzosen  iiederauerobern,  iwie  euer  Ahne,  der  Große
Kurfürst,  einsé  bei  Fehrbellin  die  Sehmach  des  Landes  an  den
Senhioeden  räckte“

Schlag  auf  Schlag  folote  das  Ungfück.  Immer  ireiter
ging  die  Falirt  nach  Osten.  an  die  Crenze  des  Landes.  In
Kũünigsberq  2curde  die  Königin  vom  Tiplius  befullen.  Kaum
genesen,  musite  sie  mitten  im  Winter  unter  unsũäglichen  Entbeser#npen
  nach  Alemel  fliichten.  Aber  noch  hatte  sie  den
Leidensbecher  micht  nölliq  geleert.  #ic  sollie  die  tiefste  Erniedrigung
  des  Vaterlandes  erleben.  Die  Selilucht  bei  Filou  2eratũrte
  die  letæte  Hosfrninq  auf  ftettunq.  Friedrich  Withel,
der  geiner  Hundesqenossen,  den  Kaiser  Alexander  von  IHusiland,
  nielit  verlassen  2colle,  mußte  erfalren,  daß  die  Treue
ein  seltenes  Gut  ist.  4  rander  schto  Frieden  nit  Napoleon.
Preusien  war  dem  üibermũtigen  Sieger  aunnf  Gnade  nd  Ungnade
üherliefert.  nur  der  Fürbitte  des  russischen  Kaisers  verdaunkte
Friedriek  Wilelnm  die  Eerhaltung  des  Thrones.  ·

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densbedinqunqen  zu  erbitten.  „Das  ist  das  schroerste  Opfer,
daus  ich  meinem  lVaolke  lringe,“  erklürte  sie,  „tend  nur  die  Hoasfricn#h
  diesem  eu  niiteæen,  hann  mich  daeit  brinqen.“  Napoleon
behundelte  die  Königin  liebenstvũürdiq  und  versprach,  irer  Bitten
  zu  gedenken.  Als  die  ftede  auf  den  Krieg  kam,  fragie  er.
Aber  teie  honnten  Sie  es  iwagen,  mit  mir  Krieg  aneufoangen?“
Voll  Hoheit  qguah  Luise  die  berahmt  Yeitrdene  Antiort.  „Sire,
dem  FRuhme  Friedrichs  des  Gropen  uwar  es  erlaubt,  uns  ũber
unsere  Krüste  zue  täuschen.“

302.  Der  Freiherr  vom  Stein.
Von  Jaseph  Freundgen.
n  den  Jahren  der  Erniedrigung,  die  für  Preußen  nach  dem  Frieden
  von  Tilsit  hereinbrachen,  arbeitete  Friedrich  Wilhelm  UI.
mit  Umsicht  und  Beharrlichkeit  an  der  Wiederherstellung  des  Staa-