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Der  Tod,  den  er  so  manches  Mal
Vom  Jeelberg  geschicht  ins  Tal
Im  heil'gen  Land  Tirol.

3.  Doch  als  aus  Kerbergittern
Im  festen  Mantua
Die  treuen  Waffenbrüder
Die  Händ'  er  strechen  sah,
Da  rief  er  aus:  „Gott  sei  mit  euch,
Mit  dem  verratnen  deutschen  Reich
Und  mit  dem  Land  Tirol!“

4.  Dem  Tambour  will  der  Wirbel
Aicht  unterm  Schlegel  vor,
Als  nun  Andreas  Hofer
Schritt  durch  das  finstre  Tor.
Der  Sandwirt,  noch  in  Banden  frei,
Dort  stand  er  fest  auf  der  Bastei,
Der  Mann  vom  Land  Tirol.

5.  Dort  soll  er  niederknien;
Er  sprach:  „Das  tie  ich  nit!
Mill  sterben,  wie  ich  stehe,
Will  sterben,  wie  ich  stritt,
So  wie  ich  steh'’  auf  dieser  Schanz';
Es  leb'  mein  guter  Kaiser  Franz,
Mit  ihm  sein  Land  Tirol!“

6.  Und  von  der  Hand  die  Binde
Aimmt  ihm  der  Korporal:;
Andreas  Hofer  betet
Allhier  zum  letztenmal;
Dann  ruft  er:  „Nun,  so  trefft  mich  recht!
Gebt  Feuer!  —  Ach,  wie  schleßt  ihr  schlecht!
Ade,  mein  Land  Tirol!“

304.  Das  Franzosenheer  1812.

Mit  Mann  und  Rob  und  Wagen,  2.  mit  Mann  und  Boß  und  Wagen,
So  hat  sie  Gott  geschlagen!  So  hat  sie  Gott  geschlagen!

bs  irrt  durrh  Schnee  und  Vald  umher  Jäger  ohne  Gewehr,

Das  grobe,  mächi'ge  Frenzenheer,  Kaiser  ohne  Heer,

Der  Kaiser  auf  der  Flucht,  Heer  ohne  Kaiser,

Solbaten  ohne  Zucht.  Wildnis  ohne  Weiset.