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Wir  haben  die  blutige  Schlacht  geschlagen,
Drob  müssen  die  Wütter  und  Bräute  klagen,
Da  ward  ich  so  rot.“

2.  „Sag  an,  Gesell,  und  künde  mir,
Wie  heißt  das  Land,  wo  ihr  schlugt  die  Schlacht  2“
„Bei  Leipzig  trauert  das  Mordrevier,
Das  manches  Auge  voll  Tränen  macht;
Da  flogen  die  Uugeln  wie  Winterflocken,
Und  Tausenden  mußte  der  Alem  stocken
Bei  Leipzig,  der  Stadt.“

5.  „Wie  heißen,  die  zogen  ins  Todesfeld
Und  ließen  fliegende  Banner  aus?“
„Es  kamen  Dölker  aus  aller  Welt,
Die  zogen  gegen  Franzosen  aus,
Die  Russen,  die  Schweden,  die  tapfern  Hreußen.
Und  die  nach  dem  glorreichen  Gsterreich  heißen,
Die  zogen  all  aus."

4.  „Wem  ward  der  Sieg  in  dem  harten  Streit  ?
Weni  ward  der  Hreis  mit  der  Eisenhand?“
„Die  Welschen  hat  Gott  wie  die  Spreu  zerstreut,
Die  Welschen  hat  Gott  verweht  wie  den  Sand;
Diel  Tausende  decken  den  grünen  Rasen,
Die  Ubriggebliebnen  entslohen  wie  Hasen,
MUapoleon  mit.“

5.  „Mimm  Gottes  Lohn,  habe  Dank,  Gesell!
Das  war  ein  Klang,  der  das  herz  erfreut!
Das  klang  wie  himmlische  Gimbeln  hell;
habe  Dank  der  Mär  von  dem  blutigen  Streit!
Laß  Witwen  und  Bräute  die  Toten  klagen,
Wir  singen  noch  fröhlich  in  spätesten  Tagen
Die  Leipziger  Schlacht.“

6.  O  Leipzig,  freundliche  Cindenstadt,
Dir  ward  ein  leuchtendes  Ehrenmal;
Solange  rollet  der  Jahre  Rad,
Solange  scheinet  der  Sonnenstrahl,
Solange  die  Ströme  zum  Meere  reisen,
Wird  noch  der  späteste  Enkel  preisen
Die  Leipziger  Schlacht.