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So  vergeht  der  Tug  eintöniq  und  still  unter  dem  Dache,
dus  die  weiße  Fahne  trügt,  20  selen  wir  die  edde  WVirksamreit
  derer,  die  unter  dem  Itoten  Kreuæe  dienen.

Aber  freilich  nicht  immer  ist  es  s0  atill  —  oft  sSchlũqt
das  Fieber  in  lodernden  E’ommen  umm  und  in  wirrer  KRede,
die  Seele  stüref  zrück  ins  Gefecht,  dem  der  Leib  haum  enti’on#en
  ist.  Oft  sfindot  der  Tod  auch  im  Laearett  noch  seine
Beime,  die  isum  duy  dem  Schiadntffelcke  entrissen  scurde.

Das  sind  lustere  und  qualvolle  Stunden,  denn  Just  so
arg  toie  Schmerzen  zu  leiden  ist  es,  Sclimeræen  æu  sescn.  Und
doch  soll  das  Heræ  dabei  cy  und  die  Iland  sicher  bleiben,
und  doch  soll  die  Pflicht  lauter  snrechen  als  die  Empfindung.
Auch  dazu  bedarf  es  der  Tanferkeit,  zend  mancher  ist  ein  Vet
von  denen,  die  da  lännpfen  unter  dem  Koten  Kreuze.

323.  Die  Trompete  von  Viomville.
Von  Ferdinand  Freilligrath.
ie  haben  Tod  und  Verderben  gespien;
Wir  haben  es  nicht  gelitten.
Zwei  Kolonnen  Fußvolk,  zwei  Batterien,
Wir  haben  sie  niedergeritten.

2.  Die  Säbel  geschwungen,  die  Zäume  verhängt,
Tief  die  Lanzen  und  hoch  die  Fahnen,
So  haben  wir  sie  zusammengesprengt,
Kürassiere  wir  und  Ulanen.

3.  Doch  ein  Blutritt  war  es,  ein  Todesritt;
Wohl  wichen  sie  unseren  Hieben,
Doch  von  zwei  Regimentern,  was  ritt  und  was  stritt,
Unser  zweiter  Mann  ist  geblieben.

4.  Die  Brust  durchschossen,  die  Stirn  zerklafft,
So  lagen  sie  bleich  auf  dem  Rasen,
In  der  Kraft,  in  der  Jugend  dahingerafft  —
Nun,  Trompeter,  zum  Sammeln  geblasen!

5.  Und  er  nahm  die  Trompet,,  und  er  hauchte  hinein;
Da  —  die  mutig  mit  schmetterndem  Grimme
Uns  geführt  in  den  herrlichen  Kampf  hinein,
Der  Trompete  versagte  die  Stimme!

6.  Nur  ein  klanglos  Wimmern,  ein  Schrei  voll  Schmerz
Entqucoll  dem  metallenen  Munde;