–  68s

5.  Nun  grüß'  dich  Gott,  du  Mönstertur##!
Was  schaust  du  trüb  hernieder  ?
Die  Wunden,  die  die  Tiebe  schlus,
Die  Ciebe  heili  sie  wieder.“

4.  Und  als  er  kommt  hinab  zum  Main,
Da  sieht  er  hoch  im  Bogen
Die  Brücke  zwischen  Nord  und  Süd,
Der  Eintracht  Mal,  gezogen.

Kit  Zlut  gekittet  steht  der  Bau
Aus  tausend  Heldenwunden.

„Uun  scheidet  keine  Macht  fortan,
Was  Not  und  Tod  verbunden!“

6.  Und  als  er  kommt  zum  Königsstuhl
An  Nhenses  Traubenhügeln,
Da  donnert's  hoch  aus  blauer  Cuft,
Da  rauscht  es  wie  von  Flügeln.

7.  Glückauf!  das  ist  der  Flügelschlag
Des  Adlers  vom  Kyffhäuser,
Das  ist  der  Donnerhall  des  Siegs,
Erstanden  ist  der  Uaiser!

8.  Nun  jauchze,  jauchze,  deutsches  Volk,
Dem  jungen  Reich  entvegen,
Und  Friede  sei  mit  dir  und  heil
Und  aller  Freiheit  Segen!“

V  #1

329.  Strahburg.  Von  Felix  Dahn

us  sicht  am  reichen  Rheine

Manch  altersgrauer  Turm,

Verglüht  vom  Sonnenscheinc,
Erprobl  im  Welterslurm.

2.  Doch  hat  in  all  den  Jahren.
Scil  um  sic  rauschl  der  Strom,
An  Weltgeschiek  erlahren
Dus  meisle  —  Straßburgs  Dom.