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darauf:  wartet  nur,  der  Moment,  die  deutsche  Goldwährung  in  Nöthen  zu
bringen,  wird  dann  eintreten,  wenn  die  Blandbill  aufgehoben,  wenn  die
Silberansprägung  in  Amerika  eingestellt  wird“.

„Dieser  Moment  schien  nun  bei  dem  Antritt  des  neuen  Präsidenten  der
Verei  igten  Staaten  endlich  gekommen  zu  sein,  und  ich  glaube  mich  nicht
zu  täuschen,  wenn  ich  das  ernente  aktive  Vorgehen  unserer  Bimetallisten
gegen  die  deutsche  Goldwährung  damit  zusammenbringe,  daß  sie  daranf
rechneten,  es  würde  jetzt  die  Blandbill  aufgehoben  werden,  und  das  sei,  wie
man  ich  damals  bei  der  Belagerung  von  Paris  ausgedrückt  hat,  der  psychologische
  Moment,  uns  mit  einer  Veränderung  unserer  Münzwährung  zu
kommin“.

Es  scheint  nun  nach  den  nenesten  Nachrichten,  daß  sie  sich  in  dieser
Vorarsetzung  getänscht  haben;  und  warnm  sie  sich  darin  getänscht  haben,
erklär:  ich  mir  auch  ganz  gut;  denn  die  Silberinteressenten  selbst  in
Amer  ka,  die,  wenn  die  Bimetallisten  Recht  hätten,  sehr  klug  daran  thäten,
die  Vlandbill  aufzuheben,  um  dadurch  die  Katastrophe  herbeizuführen,  aus
der  der  neue  Bimetallismus  in  der  ganzen  Welt  wiedererstehen  soll,  —  die
haben  nach  den  nenesien  Nachrichten  es  wieder  dahin  gebracht,  daß  die
Maßiegel  der  Suspendirung  nicht  ergriffen  wird,  daß  die  Silberprägung  in
Amersika  weitergeht.  Warum  haben  sie  das  gethan?  Weil  sie  uns  nicht
die  Thorheit  zutranen,  daß  wir,  auch  wenn  sie  die  Blandbill  aufheben,
  deswegen  unsere  Goldwährung  fallen  lassen;  sie  haben  viel  mehr
Vertr  iuen  zu  unserem  Verstand,  als  unsere  bimetallistischen  Gegner  haben.
(Ohok  rechts.)“

Anm.  6.  Dieses  Oho!  war  sehr  berechtigt;  denn  die  von  Herrn
Zamberger  gebrauchte  Redewendung  heißt  doch  offenbar  nichts  anderes
uls:  Wer  für  die  Doppelwährung  stimmt,  der  ist  in  den  Augen  der
elmerikaner  und  selbstverständlich  auch  in  denjenigen  des  Redners  ein
ehor,  dem  fehlt  es  an  Verstand.  Daß  eine  solche  kühne,  wenig  höfliche
JZehauptung  aus  dem  Munde  eines  Mannes,  dessen  Sachverständigkeit
reran  über  allen  Zweifel  erhaben  glanbte,  auf  alle  diejenigen  einen  tiefen
(kindruck  machen  mußte,  die  sich  nicht  für  Sachverständige  halten  durften,
it  klar.  Noch  kühner  als  diese  Behanptung  selbst  ist  aber  wo  möglich
ihre  Begründung.  Nach  Herrn  Bamberger  sind  es  einzig  und  allein
tie  amerikanischen  Silberinteressenten,  welche  die  Silberprägung  durchlesetzt
  haben;  nuter  diesen  Silberinteressenten  kann  man  aber  nur
lie  Besitzer  von  Silberbergwerken  verstehen,  deren  Product  immer
roch  mehr  entwerthet  würde,  wenn  die  Blandbill  anfgehoben  würde.
daß  diese  Silberinteressenten  die  Silberprägung  nicht  eingestellt  haben