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loird  nur  zu  der  Zerstörung  des  bis  dahin  bestehenien
  Gleichgewichts  im  Geldwesen  führen  und  einen
(Fsall  des  Silberpreises  verursachen,  von  dem  Englands
„Landel  und  die  indische  Silbervaluta  mehr  leiden  werden,  als  alle
ubrigen  Interessen  —  so  traurig  der  allgemeine  Niedergsang
  des  Wohlstandes  in  der  ganzen  Welt  sein
wird.  Der  starke  Doktrinarismus  aber,  welcher  in  England  hinscchtlich
  der  Goldwährung  existirt,  ist  so  blind,  daß,  wenn  die  Zeit  des
Niederganges  kommt,  ein  ganz  besonderes  Charakteristikum  dieses  sein
raird:  Die  nationalökonomischen  Autoritäten  des  Landes  werden  auf
die  hiermit  vorausgezeigte  Ursache  nicht  hören  wollen  und  jeder
Versuch  wird  gemacht  werden,  um  zu  beweisen,  daß  der  Niedergang
les  Handels  auf  alle  Arten  von  Ursachen  und  ungereimten  Dingen
zurückzuführen  sei.  Der  Arbeiter  und  seine  Streiks  wird  das  erste
assende  Ziel  sein;  dann  wird  Spekulation  und  Uleberproduktion  an
die  Reihe  kommen.  Später  wenn  andere  Nationen,  unfähig,  uns  mit
ihrem  Silber  zu  bezahlen,  ihre  Zuflucht  zu  Schutzzöllen  nehmen,
nenn  eine  Reihe  von  untergeordneten  Ursachen  sich  entwickeln  werden
-  dann  werden  viele  klugseinwollende  Leute  Gelegenheit  haben,  auf
soezielle  Ursachen  des  Niedergangs  in  jedem  einzelnen  Zweige  des
Handels  hinzuweisen.  Vieles  wird  gesagt  werden,  völlig  ohne  wirkliche
JZeziehung  zu  der  Sache,  aber  höchst  befriedigend,  für  die  moralisirende
Neigung  der  Finanzschriftsteller.  Die  große  Gefahr  der  Zeit  wird
kann  sein,  daß  unter  all  dieser  Verwirrung  und  diesem  Kampf  Englmds
  Ueberlegenheit  in  Handel  und  Industrie  in  solchem  Maß  zurückgehen
  wird,  daß  dies  auch  dann  nicht  wieder  gut  gemacht  werden  kann,
venn  endlich  die  wirklichen  Ursachen  erkannt  und  das  einfache  Hilfsnittel
  angewandt  werden  wird.“

Nach  Herrn  Dr.  Bamberger  ist  dies  alles  nicht  eingetroffen,  es
it  also  nicht  wahr,  daß  unsere  Goldmünzen  überwerthig  sind,  d.  h.
daß  ihr  Curswerth  größer  ist,  als  ihr  ans  den  Prodnuktionskosten  ents
  wungener  Metallwerth,  den  ihre  Präge  angibt.  Aber  was  sagte  denn
nach  Herrn  von  Kardorff  Herr  Dr.  Bamberger  an  einem  anderen
Orte?  Er  sagte:  Der  Verlust  von  72  Millionen  Mark,  den  Deutschlud
  bei  seinen  Silberverkänfen  erlitten  hat,  sei  ein  ideeller,  denn  ebenso
riel  mehr  werth  sei  das  Gold,  das  wir  bekämen.  Nach  Herrn
r.  Bamberger  hat  also  eine  Werthsübertragung  stattgefunden,  der
Werth  von  72  Millionen  Mark,  welcher  früher  in  Gestalt  von  Silbermünzen
  vorhanden  war,  ging  diesen  verloren  und  die  Goldmünzen