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derjenige,  welcher  eine  ganz  unzweifelhafte  Geldanlage  machen  will,  schon
unter  den  Zinsfuß  von  4  Prozent  herabzugehen  sich  bequemen  muß“.

„Meine  Herren,  man  mag  darüber  diskutiren  wie  man  will:  ein  deutlicheres
  und  unanfechtbareres  Kriterinm  befriedigender  Geldverhältnisse  besteht
  nicht,  als  wenn  zugleich  mit  einer  metallischen  Währung,
  die  im  Auslande  zahlungsfähig  ist,  im  Inlande
ein  konstanter  niedriger  Zinsfuß  besteht.  Auch  die  Angriffe,
die  wegen  des  häufigen  Wechsels  des  Zinsfußes  gegen  unsere  Währung
früher  gerichtet  worden  sind,  müssen  verstummen.  Wir  haben  in  den  letzten
zwei  Jahren  erlebt,  daß  die  Reichsbank  immer  unveräudert  auf  dem  Fuß
von  4  Prozent  stehen  bleiben  konnte  und  daß  der  aktive,  wirkliche,  im
Leben  herrschende  Zinsfuß  zum  Theil  noch  bedeutend  niedriger  war  als
dieser  Satz.  In  Verbindung  damit,  wie  der  Herr  Vertreter  der  verbündeten
  Regierungen  gesagt  hat,  haben  wir  erlebt,  daß  unser  baares  Zahlungsgeld,
  worunter  ich  allein  das  Gold  verstehe,  niemals  in  erheblicher  Weise
ins  Ausland  geflossen  ist;  und  dafür  haben  wir  ein  ganz  untrügliches  Kennzeichen
  in  dem  Wechselcurs“.

Anm.  9.  Den  vorstehenden  Lobeserhebungen  auf  unsere  Geldverhältnisse
  fehlt  nur  Eines,  nämlich  der  Beweis,  daß  nicht  alles  ebenso  sein
würde,  wenn  wir  die  Doppelwährung  eingeführt  hätten.  Würden  alsdann
  unsere  Goldmünzen,  von  gleichem  Schrot  und  Korn  wie  die  englischen,
  im  Auslande  vielleicht  nicht  den  gleichen  Werth  wie  diese
haben?  Sind  denn  etwa  die  französischen  Goldmünzen  nicht  auch
internationales  Zahlungsmittel?  Aber  es  ist  bezeichnend,  daß  die
Monometallisten,  wenn  sie  ihre  Goldwährung  preisen,  stets  auf  das
Ausland,  den  internationalen  Handel,  hinweisen,  aber  von  dem  Inland
  schweigen  sie,  und  sie  thun  wohl  daran,  sonst  könnte  es  ihnen
ergehen  wie  dem  Pfau,  dem  man  nachsagt,  daß  er  übermäßig  stolz  auf
seinen  schönen  Schweif  sei,  sich  aber  schäme,  wenn  er  auf  seine  Füße
blicke.  Die  häßlichen  Pfanenfüße  der  Goldwährung  sind  aber,  daß  im
Inlande  viele  Millionen  in  Silbermünzen  umlaufen,  die  den  Metallwerth
  nicht  haben,  den  ihre  Präge  angibt,  die  also  unterwerthig  sind
und  doch  zu  ihrem  Nennwerth  angenommen  werden  müssen.  Sind  das
vielleicht  auch  schöne  Geldverhältnisse,  wie  sie  in  der  Welt  gar  nicht
schöner  sein  können?  Wenn  Herr  Bamberger  auch  des  niedrigen  Zinsfußes
  Erwähnung  thut,  so  hütet  er  sich  doch  zu  behaupten,  daß  dieser
niedrige  Zinsfuß  eine  direkte  Folge  der  Goldwährung  sei,  denn  er
weiß  natürlich  sehr  gut,  daß  der  Zinsfuß  bei  jeder  Währung  ebensowohl
  ein  hoher  als  ein  niedriger  sein  kann,  weil  er  nur  abhängig  ist  von