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sowie  sie  in  der  Menge  herabgehen,  die  Preise  steigen  oder  fallen  müssen.
Die  Quautitätstheorie  ist,  wenn  ich  nicht  unvollständig  orientirt
  bin,  in  der  Wissenschaft  beinahe  allgemein  in  ihrer
abstrakten  Giltigkeit  nicht  mehr  anerkannt;  und  wenn  ich
nicht  sehr  irre,  erstreckt  sich  diese  Anschauung  auch  auf  die  Gebiete,  auf
denen  Herr  von  Kardorff  zu  Hause  ist,  auf  die  Bimetallisten“.

Anm.  11.  Hier  bitten  wir  zunächst  zu  beachten,  daß  das  Wort
„Theorie"  schon  an  und  für  sich  auf  die  meisten  Menschen  den  Einruck
  als  etwas  sehr  zweifelhaften  und  auf  den  reinen  Praktiker  als
twas  falschen  macht.  Judem  unn  Herr  Bamberger  die  ganze  Poemik
  des  Herrn  von  Kardorff  sich  auf  eine  „Theorie“  stützen  läßt,
csibt  er  derselben  gleich  von  voruherein  eine  sehr  unsichere,  wackelige
Hrundlage.  Aber  Herr  Bamberger  hütet  sich  wohl,  diese  sogenannte
Theorie  selbst  für  falsch  zu  erklären,  sondern  er  ist  nur,  und  zwar
mßerdem  noch  sehr  verclaufulirt,  der  Meinung,  „wenn  er  nicht
invollständig  orientirt  sei“,  so  werde  diese  Theorie,  in  der
Wissenschaft  nicht  mehr  allgemein  anuerkannt;  denn  Herr
ZBamberger  weiß  recht  wohl,  daß,  wenn  im  15.  Jahrhundert  ein
Ochs  mit  6  Gulden  bezahlt  wurde,  während  ein  solcher  vom  gleichen
Gewicht  heute  vielleicht  400  Mark  kostet,  dies  nicht  etwa  daher  rührt,
aß  die  Ochsen  vor  400  Jahren  weniger  fraßen  als  heute,  sondern
aaß  der  scheinbar  so  geringe  Preis  in  dem  damaligen,  viel  höheren
eldwerthe  seinen  Grund  hatte,  und  daß  dieser  höhere  Geldwerth  ledigich
  durch  die  frühere  im  Verhältniß  zur  Bevölkerung  viel  geringere
Beldmenge,  also  durch  den  geringen  Vorrath  an  umlauenden
  Zahlungsmittell  bedingt  war.

Weitere  Worte  hierüber  zu  machen,  ist  unnöthig;  denn  wir  werden
päter  aus  dem  eigenen  Munde  des  Herrn  Bamberger,  in  der  correcesten
  Weise  ausgedrückt,  hören,  wie  es  sich  mit  dieser  angeblichen
Theorie  in  Wirklichkeit  verhält.

F.  d.  R.  „Die  wissenschaftlichen  Bimetallisten  haben  meines  Wissens  in  den
letzten  Jahren  die  Quantitätstheorie  nicht  vertreten;  es  wird  auch  außerordentlich
  sihwer,  diese  Quantitätstheorie  zu  vertreten  gegen  die  Unberechenbarkeit
derjer  igen  Mittel,  die  heutzutage  zugleich  wie  Geld  im  Verkehr  wirken“.

,  Zunächst  will  ich  aber  darauf  hinweisen,  daß,  selbst  angenommen,  man
hält  n#iese  Quantitätstheorie,  die  Theorie,  daß  durch  die  Verminderung  der
Zirku  ationsmittel  die  Preise  fallen  müssen,  für  richtig,  daß,  selbst  angenomn
  en,  diese  Quantitätstheorie  sei  noch  jetzt  als  in  Kraft  anzuerkennen,
wir  k  inen  Grund  haben  in  Deutschland  darauf  zu  schließen,  daß  unsere