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möchte,  ist  der  Baarschatz  der  Banken  geradeso  thatkräftig  metallisch,  als
wenn  statt  des  Silbers  Gold  in  derselben  Quantität  daläge,  und  das  kommt
ja  von  der  eigenthümlichen  Verfassung,  in  welcher  nach  dem  Vorbilde  der
euglischen  Bank  alle  anderen  europäischen  Banken  jetzt  eingerichtet  sind,  daß
sie  nach  Herkommen  nämlich  nur  bis  zu  einem  gewissen  Grade  überhaupt  in
in  den  Baarschatz  eingreifen  dürfen.  Meine  Herren,  ich  enthülle  hier  gewissermaßen
  ein  Amtsgeheimniß,  aber  allerdings  doch  ein  öffentliches  Geheimniß,
  indem  ich  sage:  im  Grunde  ist  es  ganz  einerlei  für  den  regelmäßigen
  Verlauf  der  Dinge,  ob  die  letzten  2=  oder  300  Millionen,  die  auf
dem  Grunde  eines  Bankkellers  liegen,  Gold  oder  Silber  wären,  ja  sogar
ob  sie  vielleicht  ein  Block  Holz  wären,  auf  dem  geschrieben  stünde:  .300
Millionen“,  von  denen  man  sich  nur  einbildete,  es  sei  Geld;  denn  wenn
der  Verkehr  einmal  an  die  Grenze  kommt,  wo  man  fürchtet,  diesen  letzten
Stamm  zu  verlieren,  dann  werden  solche  Gegenmaßregeln  ergriffen,  daß  sogleich
  der  Vorrath  in  den  Banken  wieder  anschwillt;  und  aus  dieser  eigenthümlichen
  Komplikation  der  Verhältnisse  geht  ganz  deutlich  hervor,  wenn  Sie
diese  Sache  zu  verfolgen  im  Stande  sind  (  daß  der  wirkende
Geldvorrath  in  der  Welt  nicht  abgenommen  hat.  In  der  französischen  Bank
liegt  z.  B.  jetzt  noch  eine  Milliarde  Silber;  bei  uns,  ich  weiß  nicht  wie  viel,
sind  zwischen  2=  und  300  Millionen  an  Silber  vorhanden  (das  Verhältniß
wird  geheim  gehalten);  in  Belgien,  Italien,  Holland,  überall  befinden  sich
große  Silberbestände  in  den  Banken,  welche  gegenüber  der  Notenzirkulation
als  baare  Deckung  gelten,  gerade  als  wenn  sie  Gold  wären;  und  so  haben
Sie  den  vollen  Beweis  erbracht,  daß  die  Einstellung  der  Silberprägung  in  der
Welt  durchaus  nicht  den  bestehenden  Geldvorrath  vermindert  hat,  sondern
daß  derselbe  wenigstens  ebenso  groß  ist,  als  er  vorher  war,  aber  noch  vermehrt
  worden  ist  durch  den  ganz  bedeutenden  Zufluß  an  Goldmünzen,  der
inzwischen  gekommen  ist"“.

Aum.  14.  Alles  ganz  richtig;  aber  wir  bitten  hier  wieder  zu
bemerken,  daß  Herr  Dr.  Bamberger  nicht  sagt,  dieselbe  Geldsumme,
derselbe  Geldwerth,  sondern  er  sagt  wohlbedächtig  derselbe  „Geldvorrath“
  sei  noch  so  groß  wie  früher.  Das  ist  aber  ein  sehr
großer  Unterschied;  denn  wenn  z.  B.  ein  Landwirth  100  Ctr.  Weizen
auf  seinem  Speicher  liegen  hat,  und  der  Preis  des  Weizens  wäre  augenblicklich
  10  Mark,  so  hätte  er  einen  Werth  von  1000  Mark  vorräthig;
  wenn  aber,  ehe  er  seinen  Weizen  verkauft,  der  Preis  desselben
auf  8  Mark  sinken  würde,  so  wäre  sein  Weizenvorrath  zwar
derselbe  geblieben,  aber  sein  Werthvorrath  hätte  sich  um  200  Mark