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an.  2  ber  für  uns  ist  es  immerhin  interessant,  daß  die  Bewegung  anknüpft
grade  an  die  Thatsache,  daß  im  Jahre  1873  die  indische  Regierung  sich
veranle  ßt  sah,  Anstrengungen  zu  machen,  den  Weizenexport  zu  fördern,
und  zu  diesem  Zweck  den  Ausfuhrzoll  auf  Weizen  aufhob“.
Anm.  24.  Ganz  richtig,  die  ostindische  Regierung  wollte  durch
Aufhebung  des  Ausfuhrzolls  den  Weizenexport  „förden“,  denn  er  bestand
scion  und  wurde  durch  Aufhcbung  des  Ausfuhrzolls  nur  gefördert.
Tie  gleiche,  wenn  nicht  eine  größere  Förderung  widerfuhr  aber  dem
Erport  auch  dadurch,  daß  Deutschland  die  Goldwährung  einführte,  infelge
  dessen  der  Werth  des  Silbers  in  Europa  um  p.  p.  20%  sank,
während  es  in  Ostindien  seinen  alten  Preis  behielt;  so  daß  jetzt  der
en  glische  oder  deutsche  Importeur  in  Ostindien  eine  Schuld  von
1900  Mark  mit  einem  Gewichte  Silber  abtragen  kann,  das  ihn  in
London  nur  800  Mark  kostet.  Wenn  nun  auch,  wie  die  Bimetallisten
es  verlangen,  durch  Einführung  der  Doppelwährung  der  alte  Silberpreis
wieder  hergestellt  und  daher  die  Förderung  des  Exports  durch  den
Kusgewinn  wieder  beseitigt  wird,  so  würde  dadurch  der  Import  des
in  dischen  Weizens  freilich  nicht  verhindert,  aber  der  obige  Münzgewinn
vun  200  Mark  käme  in  Wegfall  und  der  Importeur  könnte  alsdann
din  indischen  Weizen  nicht  zu  einem  solch  niedrigen  Preise,  wie  ihm
dies  jetzt  möglich  ist,  liefern.  Von  einer  Verhinderung  des  Getreideiniports
  bei  uns  kann  ja  überhaupt  keine  Rede  sein,  denn  dies  würde,
wie  schon  gesagt,  eine  Hungersnoth  zur  Folge  haben;  aber  was  verlungt
  wird  und  im  Interesse  der  Erhaltung  unserer  Landwirthsthaft,
  insonderheit  des  Bauernstandes,  und  damit  im  Interesse
Aller  verlangt  werden  muß,  das  ist  eine  solche  Preissteigerung,  daß  unsere
e  genen  Produzenten  noch  mit  den  ausländischen  concurriren  können.
d.  d.  R.  „Und  wie  ist  es  seit  jener  Zeit  ergangen?  Hat  sich  denn
seit  je  #er  Zeit  die  Weizenausfuhr  aus  Indien  parallel  bewegt  mit  den
Preisen  des  Silbers?  —  Nicht  im  enrferntesten,  meine  Herren!  Das
Silber  hat  sich  in  den  Jahren  1873  bis  1879  in  ganz  anderen  Dimensionen
bewegt  als  der  Weizenexport  aus  Indien.  Wenn  hier  ein  berechenbarer
Zusam  nenhang  vorhanden  wäre,  so  müßte  das,  wenn  auch  nicht  streng
pedant  sch  pari  passu  gegangen  sein,  es  müßte  aber  eine  merkbare  Uebereinstim
  nung  herrschen  zwischen  dem  Werth  des  Silbers  und  dem  indischen
Weizer  export.

Jun  habe  ich  hier  eine  Tabelle  der  Werthverminderung,  der  Preisverhältnise
  des  Silbers  im  Jahresdurchschnitt  dieser  Periode  und  habe  mir
ans  dir  Veröffentlichung  einer  englischen  Zeitschrist  über  den  Weizenexpor,