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hat,  so  wird  mit  ihrer  Beseitigung  die  Consumtionsfähigkeit  steigen,

der  Unternehmungsgeist  rege,  die  Arbeiter  gesuchter  werden,  und  daher

werden  auch  ihre  Löhne  steigen.  Eine  solche  Preissteigerung  der

Werthgegenstände  mit  gleichzeitiger  Erhöhung  der  Löhne  ist  ja  noch  in

aller  Erinnerung,  deun  wir  haben  sie  zum  letztenmal  anfangs  der

siebenziger  Jahre  erlebt,  und  Herr  Bamberger  hat  diese  Erscheinung,  wie
wir  gesehen  haben,  durch  dieselbe  Ursache  ganzrichtig  erklärt,
durch  welche  die  Bimetallisten  sie,  wenn  auch  in  geringerem  Maße  und
keinenfalls  durch  Schwindel,  wie  in  der  Gründerzeit,  wieder  hervorrufen
wollen,  nämlich  durch  eine  dem  Bedürfniß  entsprechende

Vermehrung  der  metallischen  Umlaufsmittel,  d.  h.  des

wirklichen  Geldes.

F.  d.  N.  „Die  Arbeitslöhne  fühlen  zuletzt  die  Aenderung,  welche
vorgegangen  ist.  Wenn  die  Währung  sich  verschlechtert,  so  werden  diese
dem  Namen  nach  mit  dem  alten  Gelde  bezahlt,  wenn  es  auch  nicht  mehr
den  alten  Werth  hat;  die  Löhne  rücken  erst  langsam  nach,  und  das  ist  die
bedenklichste  Seite  der  Berechnung,  welche  dem  bimetallistischen  Ansturm  zu
Grunde  liegt“.

Anm.  31.  Der  alte  Werth  des  Goldes  war  1  gr  Gold  gleich
15½  gr  Silber  und  dies  war  sein  natürlicher,  weil  aus  den
Produktionskosten  entsprungener  und  durch  die  freie  Prägung  aufrecht
erhaltener  Werth.  Sobald  aber  durch  einen  Gewaltstreich  der  Gesetzgebung
  in  die  natürliche  Entwicklung  der  Dinge  ungeschickt  eingegriffen,
  die  freie  Prägung  aufgehoben,  die  Silberprägung  eingeschränkt
oder  auch  ganz  eingestellt  und  hierdurch  ein  Theil  der  Brauchbarkeit
des  Silbers  zerstört,  oder,  wie  man  sagt,  das  Silber  demonetisirt  (entmünzt)
  wurde,  mußte  der  Silberpreis  fallen  und  der  Goldpreis  steigen,
weil  nun  die  Nachfrage  nach  Silber  sich  verminderte
  und  nach  dem  noch  übrig  gebliebenenu  zweiten
Währnugsmetall,  dem  Golde,  stieg.  Hierdurch  also,  durch  die
Einführung  der  Goldwährung,  ist  uun  das  alte  natürliche  Werthverhältniß
  1:  15½  beseitigt  und  an  seine  Stelle  ist  das  künstliche,
weil  lediglich  durch  einen  Gewaltstreich  der  Gesetzgebung
  bedingte,  Werthverhältniß  von  etwa  12:20  getreten.
Da  nun  unsere  Thaler  noch  nach  dem  alten  natürlichen  Werthverhältnisse
wie  1:  15½,  die  Fünf-,  zwei=  und  Einmarkstücke  aber  um  10%
unterwerthig.  geprägt  sind,  also  nach  dem  neuen  künstlichen
Werthverhältniß  etwa  20  resp.  30  %  weniger  werth  sind,  so  wird
grade  jetzt  der  Arbeiter,  wenn  er  seinen  Lohn,  wie  vielfach  geschieht,