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liische  Verkäufer  sich  Zahlung  in  Gold  bedingt,  so  kommt  der  Valutagewinn,

  den  anderenfalls  der  Importeur  machen  würde,  in  Wegfall,

und  derselbe  wird  daher  keinen  so  hohen  Preis  für  die  zu  importirende

Waare  anlegen,  als  er  dies  thun  würde,  wenn  er  in  Silber  zahlen

ürfte.  Warum  also  soll  kein  Gold  nach  Indien  gehen,  wenn  dort

las  Werthverhältniß  zwischen  Gold  und  Silber  noch  wie  1:  15½  und
in  London  wie  1:20  ist?

F.  d.  R.  „Meine  Herren,  sehen  sie  doch,  wie  dieselben  Phänomene
in  anderen  Ländern,  in  Amerika,  in  dem  reinen  Goldland  Australien  ebenso
wirke!;  die  ganze  indische  Weizenzufuhr  ist  vielleicht  nur  der  fünfte
Theil  von  dem,  was  in  England  eingeht;  die  russischen,  australischen,  amerikanischen
  sind  ja  in  ihrer  Summirung  viel  bedeutender.  Was  würde  denn
die  Folge  sein  —  und  das  ist  auch  der  große  Irrthum,  in  dem  sich  die
Herrin  bewegen  —  was  würde  die  Folge  sein,  wenn  sie  durch  eine  Wiederrehab
  litation  des  Silbers,  wie  Sie  es  nennen  (2),  die  Preise  steigern  in  der
ganzen  Welt?  Glauben  Sie,  daß  dadurch  die  Weizenzufuhr  aus  Indien
abges  hreckt  würde?  Auch  das  ist  eine  Rechnung,  der  ich  nicht  folgen  kann.
Ich  Maube  gerade  umgekehrt,  die  Herren  würden  auch  eine  große  Enttäuschung
  erleben.  Gerade  weil  die  Bewegung  sich  langsam  vollzieht  in  der
Nivellirung  der  Preise  im  Exportlande,  würde  ein  weiteres  Anziehen  der
Preis:  von  Europa  aus,  durch  Vermehrung  des  Zirkulationsmetalls  hervorgerufe'n,
  die  Zufuhr  aus  jenen  entfernten  Ländern  noch  mehr  anspornen,
als  es  gegenwärtig  der  Fall  ist,  würde  der  Nutzen  aus  der  Einfuhr  steigen“.

Anm.  34.  Wie  bereits  gesagt,  denkt  kein  vernünftiger  Mensch
daran,  die  indische  Weizeneinfuhr  „abschrecken“  zu  wollen;  denn,  weil
unsere  eigene  Getreideproduktion  unseren  Bedarf  nicht  deckt,  so  ist  die  Einfuhr
  unbedingt  nöthig.  Ob  nun  Ostindien,  oder  Nordamerika,  oder  Ungarn,
oder  Rußland  den  fehlenden  Bedarf  liefert,  das  ist  unseren  Getreideprodnzenten
  natürlich  ganz  gleichgiltig;  das,  was  geschehen  soll  und  muß,  ist
lediglich  zu  verhüten,  daß  das  ausländische  Getreide  bei  uns  zu  einem

Preise  abgegeben  werden  kann,  zu  dem  es  unsere  eigenen  Produzenten

nicht  liefern  können.  Da  nun  daran,  daß  dies  zur  Zeit  geschieht,  der

gesunkene  Silberpreis  einen  ganz  bestimmten  Antheil  hat,  so  soll  dieser

Antheil  durch  die  Rehabilitation  (und  nicht  „Wiederrehabilitation")

des  Silbers,  d.  h.  durch  Einführung  der  Doppelwährung  wieder  beseitigt

  werden;  nur  dies  und  sonst  nichts  weiter  wird  bezüglich  der

Getreideeinfuhr  verlangt.

Was  dann  den  großen  Irrthum  betrifft,  in  welchen  sich  die  Herren
bewegen  sollen,  so  würden  sie  gewiß  damit  ganz  zufrieden  sein,  wenn