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tallismus  vergeblich  bleiben.  Von  der  Einsicht  des  englischen
Volkes  hoffen  wir,  daß  es  den  Segen  und  die  Nothwendigkeit  der
vertragsmäßigen  Doppelwährung  erkennen  werde.

Dann  heißt  es  in  Thesis  8  2

Die  deutschen  Bimetallisten  halten  daran  fest,  daß  Deutschland
die  Goldvaluta  aufrechterhalten  muß,  so  lange  England  das
Gleiche  thut“.  (Hört,  hört)

„Andere  Redner  haben  sich  nun  bei  Ausführung  der  Thesen  noch  viel
ecingehender  und  schärfer  über  diese  Frage  verbreitet.  So  hat  z.  B.  Herr
Professor  Lexis,  einer  der  angesehensten  Autoritäten,  mein  persönlicher  Freund,
obwohl  Bimetallist  —  denn,  meine  Herren,  das  macht  nichts;  ich  vertrage
mich  auf  das  allerbeste  mit  Bimetallisten,  wenn  sie  nur  sonst  liebenswürdige
Menschen  sind;  das  weiß  auch  Herr  von  Kardorff  —  also  Herr  Professor
Lexis,  eine  der  bestakkreditirten  und  wissenschaftlich  auerkanntesten  Stützen  der
Silberwährungspartei,  sagte  auf  diesem  Kongresse:

„„Die  Wiederherstellung  jenes  historischen  Werthverhältnisses  von
1:15½  erfordert  jedoch  eine  weit  energischere  Aktion  und  setzt
vorans,  daß  nicht  nur  die  Prägung  in  Amerika,  in  den  Frankenstaaten
  und  in  Deutschland  freigegeben  werde,  sondern  daß  auch
England  beitrete.  (Prägt  dann  England  kein  Silber  für  Indien?)  Es
schließt  diese  Ansicht  übrigens  nicht  aus,  daß  ein  Uebergangsstadium
angebahnt  werden  könnte,  bei  welchem  England  nur  gewisse,  allerdings
  weitgehende,  Konzessionen  zu  machen  hätte.  Als  vollständig
gesichert  aber  könnte  das  internationale  bimetallistische  System  erst
nach  dem  vollständigen  Beitritt  Englands  angesehen  werden.““

„Meine  Herren,  ich  könnte  Ihnen  noch  eine  Reihe  von  Aussprüchen
aus  jener  Konferenz  zitiren;  ich  glaube  aber,  daß  das  vollständig  genügen
wird,  um  Sie  zu  überzeugen,  wie  man  damals  mit  vereinten  Kräften  und
auf  alle  Weise  den  Versuch  machte,  einen  vertragsmäßigen  Bimetallismus
für  möglich  zu  halten,  wie  man  damals  sich  ausgesprochen  hat“.

„Erlauben  Sie  mir  noch,  eine  Stelle  zu  zitiren  aus  einem  Briefe  des
Herrn  Ernst  Seyd,  auch  eines  der  größten  Kenner  und  eifrigsten  Vertheidiger
des  Bimetallismus  —  er  ist  jetzt  gestorben  —,  der  aber  anch  daran  festhielt:
Nichts  ohne  England!  Von  ihm  ist  auch  das  von  Herrn  von  Kardorff
zitirte  Wort:  „Wir  werden  doch  nicht  so  thöricht  sein,  den  Engländern  die
Kastanien  ans  dem  Feuer  zu  holen!“

„Herr  Seyd  schreibt:

„„Ferner  ist  es  zweifellos,  daß  die  anderen  Nationen  nicht  im  Stande
wären,  das  Silber  auf  den  früheren  Fuß  zu  bringen,  ohne  daß