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England  als  Hauptinteressent  am  Silberverkehr  mitwirkt.  (Das  thut  es

ja  Indiens  wegen)  Dentschland  darf  unter  keinen  Umständen  seine  jetzige

Stellung  aufgeben,  wenn  es  nicht  völlig  gegen  das  schnöde  Spiel,  das

England  mit  der  indischen  Währung  treiben  kann,  gesichert  ist."“  „Horty

Anm.  41.  Merkwürdiger  Weise  hat  derselbe  Ernst  Seyd  auch
das  Folgende  gesagt:

„Ferner  wissen  die  englischen  Volkswirthe  wohl,  daß,  wenn  Frankreich
  bei  der  Doppelwährung  verharrte  und  Deutschland  zu  derselben
überginge,  während  ihre  eigenen  Besitzungen  in  Ostindien  am  Silber
festhielten,  ihr  Handel  großen  Abbruch  und  Nachtheil
erleiden  müßte,  und  England  dadurch  die  Controle
über  den  Silbermarkt  noch  vollständiger  verlieren
würde,  als  bisher;  während,  wenn  Frankreich  und  Deutschland
zur  alleinigen  Goldwährung  überträten,  es  Englaud  leicht  gelingen
würde,  das  sämmtliche  Silber  Indien  und  seinen  anderen
Besitzungen  zuzuweisen.  Bei  der  Wandelbarkeit  der  von  der
Berücksichtigung  englischer  Interessen  geleiteten  national  -ökonomischen
Politik  Englands  behanpte  ich  sogar,  daß,  sobald  die  hier  angedeuteten
Folgen  der  allgemeinen  Goldwährung  sich  entwickelt  hätten,  d.  h.  sobald
  der  Reichthum  Englands  sich  dadurch  genügend
vermehrt  hätte,  während  das  Silber  in  die  orientalischen
  Besitzungen  gewandert  wäre,  England  selbst
in  seinen  Reichen  die  Doppelwährung  einführen
würde,  und  wo  bleiben  dann  die  an  der  Nase  herum
geführten  anderen  Nationen?  Die  Geschichte  der  englischen
Handelspolitik  und  Volkswirthschaft  beweist,  wie  schnell  der  Umschwung
von  einem  Extrem  zum  andern  bewerkstelligt  werden  kann;  und  wenn
die  englischen  Volkswirthe  heute  die  Goldwährung  als  das  non  plus
iltra  anempfehlen  und  damit  zu  imponiren  suchen,  so  setzt  dies
wkeineswegs  ihre  Unfähigkeit  voraus,  späterhin  die
Tutdeckung  zu  machen,  daß  die  Doppelwährung  das
„igentlich  richtige  System  sei,  und  die  zur  Beweisführung
der  Wahrheit  dieser  Entdeckung  erforderten  Dogmen  werden  dabei
nicht  fehlen.  Ich  sehe  nicht  ein,  weshalb  die  Volkswirthe
inderer  Nation  en,  namentlich  aber  die  deutschen,
ich  durch  dieses  Spiel  verblenden  und  irre  leiten
assen  sollen.  Das  hier  vorliegende,  so  höchst  wichtige
Problem  der  Währungsfrage  in  Dentschland  kann
seine  Lösung  finden,  auch  ohne  die  ausdrückliche  Be-