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schaftlichen  Himmel  aussieht,  das  wissen  die  Engländer  ebensogut,  als

wir  wissen,  wie  es  bei  ihnen  ausschaut.  In  unserer  Zappelzeit  aber

würden  dem  arbeitenden  deutschen  Volke  noch  viele  Millionen  an
seiner  nicht  benutzten  oder  nicht  entsprechend  bezahlten  Arbeitskraft  zu

Grunde  gehen,  viele  jetzt  schon  bedrohte  Existenzen  würden  unrettbar

verloren  sein,  viel  Kummer  und  Entbehrungen  würden  in  den  unbemittelten

  Volksklassen  noch  ertragen  werden  müssen,  und  deshalb  dürfte
es  doch  wohl  der  Klugheit  augemessen  und  der  größeren  Sicherheit
wegen  auch  unöthig  sein,  den  „diplomatischen“  Rathschlägen  des  Herru

Dr.  Bamberger,  ein  willfähriges  Ohr  nicht  zu  leihen.  Das  „zu

Kreuze  kriechen“,  „pater  peccavi“  „nehmt  mich  armen  Sünder

auf“  sind  wieder  die  bekanten,  für  Unzurechnungsfähige  bestimmten

Uebertreibungen,  die  keiner  weiteren  Beachtung  werth  sind.

F.  d.  N.  „Nein,  meine  Herren,  ich  kaun  nur  zu  dem  zurückkommen,
womit  ich  begonnen  habe.  Ich  habe  alle  Argumente  nicht  erschöpft,  aber
—  ich  fürchte,  ich  habe  —.  Ihre  Geduld  erschöpft  und  will  nicht  länger  an
sie  appelliren.  Unsere  Reichsregierung  hat  bis  jetzt,  wenn  sie  auch  meiner
Ansicht  nach  darin  gefehlt  hat,  daß  sie  die  Silberverkäufe  eingestellt  hat,
im  übrigen  sehr  wohl  begriffen,  welch  ungeheure  Verantwortlichkeit
auf  ihr  ruht  dafür,  daß  sie  den  Gedanken  in  die  Welt  setzen  könnte,  sie  sei
versucht,  von  der  deutschen  Münzwährung,  bei  der  alles  in  Ruhe  und
Orduung  verläuft,  abzuweichen  und  nun  Mißtrauen  ins  Ausland
und  Inland  zu  säen.  Selbst  das  Schwache,  was  bis  jetzt  in  diesen
wenigen  Tagen  geschehen  ist,  ist  schon  nicht  ohne  Wirtung  geblieben.  Wenn
die  Welt  sich  nicht  mehr  allarmirt  hat,  ist  es  ans  dem  einfachen  Grunde,
daß  jeder  verständige  Mensch  sich  sagen  muß:  so  gottverlassen  kann  die
deutsche  Nation  nicht  sein,  daß  sie  aus  irgendwelcher  theoretischen
Velleität  ihre  feste  Währung  preisgibt  und  ihren  Kredit  in  der  Welt
(Ausland)  erschüttert.  Es  wird  nichts  geschehen,  sagt  sich  die  Welt  und  deshalb
beunruhigt  sie  sich  nicht.  Würde  aber  der  Gedante  platzgreifen,  daß  es  deunnoch
  möglich  wäre,  daß  so  etwas  geschähe,  so  würde  das  eintreten,  was  bereits
  in  kleinen  Symptomen  sich  bemertbar  gemacht  hat.  In  den  letzten
Tagen  haben  sich  bereits  einzelne  Personen,  die  die  Dinge  näher  verfolgten,
die  Frage  gestellt:  wie  könnte  ich  mich  in  Sicherheit  bringen  gegen  die
Gefahr,  daß  die  deutiche  Valnta  erschüttert  würde?  Infolge  dessen  sind
aus  wärtige  Staatspapiere  an  der  Börse  gesucht  worden,  inländische
sind  um  ein  weniges  gesunken.  Die  Wechsel  auf  London,  die  die  Goldvaluta
  repräsentiren,  sind  gestiegen;  die  Leute,  die  baares  Geld  haben  hier
und  da,  haben  sich  schon  mit  solchen  Wechseln  versehen,  weil  sie  der  deutschen