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einige  bei  Hypotheken,  die  früher  eingetragen  sind,  noch  Pistolen
zu  W  5  beibehalten.  Die  britisch-ostindische  Regierung  hat  eine
solche  mit  der  ausschließlichen  Silberwährung  vertauscht.

Daß  Hamburg  bei  einer  solchen  Umwälzung  kein  müßiger
Zuschauer  bleiben  konnte,  versteht  sich  von  selbst.  Nach  reiflicher
Ueberlegung  verfuhr  die  hiesige  Bank  mit  Gold,  wie  sie  früher
mit  Kupfer  verfahren,  d.  h.  sie  nahm  ersteres  zur  Belehnung
an  und  schloß  letzteres  aus.  Diese  Neuerung  erleichterte  zwar  den
Geldmarkt  einigermaßen;  sie  war  jedoch  nur  ein  geringer  Nothbehels,
  dessen  Wirkung  sich  bald  verwischte,  weil  die  Belehnung
nicht  auf  große  Quantitäten  geschah.  Mit  Sicherbeit  können  die
Darlehne  den  Betrag  des  Reservefonds  (wie  wir  das  herrenlose
Capital  der  Bank  nennen  wollen)  nicht  übersteigen,  sonst  läuft
die  Bank  Gefahr,  fast  alle  Silber-Barren  ihrer  Interessenten
weggeschleppt  zu  sehen.  Wie  es  scheint,  häuften  sich  die  Pfänder
so  sehr,  daß  die  Bankbehörde  sich  veranlaßt  fand,  bekannt  zu
machen:  sie  könne,  ohne  vothberwe  Rücksprache,  keine  mehr
annehmen.  Die  Kündigungszeit  ist  tubrigeus  so  kurz,  daß  man
die  ganze  Maaßregel  nur  als  eine  vorübergehende  betrachten  kann.
Definitive  Schritte  konnten  die  Behörden  nicht  wohl  thun,  so
lange  der  Münzvertrag  in  Wien  nicht  abgeschlossen  war.  Man
mußte  erst  abwarten,  zu  welchen  Resultaten  die  dortigen  Verhandlungen
  führen  würden.  Jetzt  kennen  wir  dieselben  und  der
Staat  ist  nunmehr  im  Stande,  dem  bisherigen  provisorischen
Zustande  unseres  Münzwesens  ein  Ende  zu  machen  und  gleichzeitig
zu  bestimmen,  ob  und  welche  Veränderung  wir  in  unserer
Währung,  vielleicht  auch  in  unserer  Bank  machen  wollen.

Vom  Verfasser  gegenwärtiger  Abhandlung  erschien  am
7.  Februar  1856  in  No.  33  der  Hamburger  Nachrichten,  unter  der
Rubrik  „Vaterstädtische  Blätter,“  ein  Artikel  „Zur  Münzfrage“
betitelt,  den  wir  hierbei  als  Anlage  1  wieder  abdrucken  lassen.
Wie  man  daraus  ersieht,  zweifelten  wir  kaum,  daß  der  damals
schon  tagende  wiener  Münz-Congreß  Gold  zum  Werthmesser
bestimmen  werde.  Später  stellte  es  sich  jedoch  heraus,  daß  die