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Vertragenden  zu  dem  Beschluß  gekommen  waren,  Silber  als
solchen  fest  zu  setzen.“)  Hierauf  erschien  ein  anderer  Artikel  am
15.  November  1856  in  No.  273  der  Hamburger  Nachrichten
unter  derselben  Rubrik,  „Ueber  Einführung  einer  Goldwährung“
betitelt,  jetzt  als  Anlage  II  diesem  Hefte  beigefügt.

Nachdem  die  Stipulationen  des  nunmehr  ratificirten  Tractats
genau  bekannt  und  die  Ratificationen  ausgewechselt  sind,  läßt
sich  dessen  Wirkung  auf  die  hamburgischen  Verhältnisse  besser
beurtheilen  als  vorher.  Wenn  auch  der  hiesige  Staat  diesem
Tractat  nicht  beitritt,  so  wird  dessen  Wirken  doch  einen  großen
Einfluß  auf  unser  Münzwesen  ausüben.  Der  Thaler  z.  B.
deren  vierzehn  auf  die  cöllnische  Mark  fein  gehen,  vermittelt,
seitdem  er  gesetzlich  vierzig  Schillinge  gilt,  hier  fast  allein  alle
Zahlungen,  die  nicht  in  der  Bank  abgeschrieben  werden.  Durch
diese  Beliebung  ward  der  frühere  so  genannte  lübsche  34  Mark
Münzfuß  auf  35  reducirt.  Der  Congreß  hat  aber  einen  Thaler
adoptirt,  wovon  30  auf  do  gollpfund  gehen  sollen.  Mithin
werden  die  neuen  Thaler  -0  pCt.  schlechter  sein,  als  die
alten,  deren  Werth  sich  also  in  35  K  Fuß  auf  39  so  10  118028  A
stellt.  Fahren  wir  fort,  sie  zu  40  F  anzunehmen,  so  ändert
sich  unser  Münzfuß  von  35  K  auf  83571701000  X  ab.  Um,
wenn  auch  nur  geringe  Verluste  abzuwenden,  so  wie  der  Ordnung
wegen,  müßten  daher  auf  verfassungsmäßigem  Wege  baldmöglichst
Verfügungen  getroffen  werden,  ähnlich  denjenigen,  die  beim
Uebergang  vom  34  4&amp;=  zum  35  HP.-Fuß  beliebt  wurden.  Das
Einfachste  wäre  indeß,  auch  bei  den  Münzen  und  Metallen  das
cöllnische  mit  dem  Zollgewicht  zu  vertauschen,  wie  wir  es  bereits
mit  anderen  Gewichten  gethan,  und  dann  Thaler,  wovon  30  auf
ein  Pfund  gehen,  so  wie  deren  Theile  ausprägen  zu  lassen.

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QWie  aus  sicherer  Qnelle  verlautet,  führte  die  Betrachtung,  daß  alles
seit  mehreren  Jahren  in  Umlauf  gesetzte  Papiergeld  in  Silber  zablbar  ist,  zu
diesem  Endresultate.  Wir  fürchten,  man  hat  ein  zweischneidiges  Schwert
aus  der  Scheide  gezogen.  Wo  soll  das  Silber  berkommen,  wenn  bei  einer
Krise  Zahlung,  selbst  für  einen  Tbeil  der  großen  Masse  der  circulirenden
Zettel,  verlangt  wird?

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