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publics"  U.  a.  m.  sind  hiervon  abzuleiten.  In  der  italienischen
so  wie  in  den  scandinavischen  Sprachen  hat  sich  dieser  Ausdruck
für  Geld  in  den  Worten  denaro  und  pengar  erhalten,  Goldmünzen
  kamen  erst  viel  später  vor.

In  Deutschland  konnte,  so  lange  das  Reich  bestand,  nur
der  Kaiser  das  Privilegium  des  Münzregals  ertheilen.  In
Hamburg  verlieh  er  solches  den  Erzbischöfen.  Später  ging  es
mit  Bewilligung  der  holsteinischen  Grafen  auf  die  Stadt  über.

In  der  1846  bei  Hoffmann  und  Campe  erschienenen
Denkschrift,  welche  Denjenigen,  die  sich  über  diesen  Gegenstand
unterrichten  wollen,  zu  empfehlen  ist,  giebt  Dr.  Soetbeer  aus
den  mit  anderen  Hansestädten  abgeschlossenen  Münz-Recessen  gezogene,
  sehr  ausführliche  Tabellen.  Aus  diesen  erhellt,  daß  der
Münzverein  jener  Städte  i.  J.  1226  die  Mark  fein  zu  2  7J.  2  ß
ausprägte.  Die  folgenden  Daten  weisen  eine  fortwährende  Verringerung
  des  Geldes  nach,  so  daß  i.  J.  1506  schon  die  Mark
fein  zu  12  X  8  f  ausgeprägt  wurde.

„Im  Laufe  des  16ten  Jahrhunderts"  (sagt  Dr.  S.)
„wurden  die  Münzwirren  und  die  progressive  willkührliche  Verschlechterung
  durch  ganz  Deutschland  ärger  und  allgemeiner  als
je  zuvor,  während  zugleich,  wie  bekannt,  gerade  um  diese  Zeit
der  Geldverkehr  an  Lebhaftigkeit  und  Ausdehnung  bedeutend
zunahm.  Es  mußte  daher  das  allgemeine  Bedürfniß  einer
bestimmten  gemeinsamen  Münzordnung  für  alle  Theile  des
deutschen  Reichs  sich  dringend  berausstellen.  In  diesem  Sinne
unternahm  es  Kaiser  Carl  V.  im  Jahre  1520  auf  dem  Reichstage
  zu  Eßlingen  und  dann  im  Jahre  1551  zu  Augsburg,
so  wie  sein  Nachfolger  Ferdinand  I.  1559  ebendaselbst,  eine
allgemeine  Reichsmünzordnung  einzuführen.  Umständliche  Reichsbeschlüsse
  kamen  freilich  zu  Stande;  aber  sie  blieben  meistens
unbeachtet  und  so  ward  eine  durchgreifende  Abhülfe  des  bestehenden
Unwesens  nicht  erreicht.“  Es  folgen  nun  in  besagtem  Werke
Tabellen,  aus  welchen  hervorgeht,  daß  seit  1505  in  Hamburg
geprägte,  zwei  Loth  wiegende  Silbermünzen  vom  Jahre  1519,