zum  14  —  -Fuß  zurück,  daher  der  Name  Münzfuß  von  1764.
Die  schlechten  Münzen  aber  wurden  nicht  mehr  in  den  Cassen
angenommen,  und  das  Publicum  hatte  den  Verlust  zu  tragen.
Diesen  Münzfuß  änderte  Preußen  seitdem  nicht,  insofern  dieses
ganze  und  drittel  Thaler  betraf.  Seine  Scheidemünze  gebörte
indeß  zu  der  schlechtesten  und  verursachte  im  Jahre  1807  große
Verluste.  Andere  deutsche  Staaten,  die  nach  Thalern  rechnen,
prägten  damals  ihr  Silbergeld  noch  nach  verschiedenen,  größtentheils
  feineren  Münzfüßen  aus.  Der  Einfluß,  den  Preußen
auf  die  Staaten  des  Zollvereins  seit  der  Stiftung  desselben  übte,
bewirkte  indeß  auch  eine  Münzvereinigung  mit  ihnen.  Sie
schlossen  in  Dresden  im  Jahre  1838  einen  Vertrag,  in  welchem
der  14  H-Fuß  angenommen  wurde  und  um  die  Guldenrechnung
damit  in  Uebereinstimmung  zu  bringen,  setzte  man  fest:  7  fl.  sollten
gleich  4.#  sein;  dadurch  ward  gesetzlich  ein  241  3  Guldenfuß
bergestellt,  der  bei  vielen  Ausprägungen  bereits  thatsächlich
bestand.  Sachsen,  Hannover  und  Braunschweig  waren  schon
früher  zum  14  .-Fuß  übergegangen;  Mecklenburg-Schwerin
folgte  später.  Indeß  sind  die  Eintheilungen  dieses  Thalers  in
den  Vereinsstaaten  immer  noch  verschieden.  Oesterreich  blieb
bei  seinem  20  fl-,  Hamburg  und  Lübeck  bei  ihrem  34  K-Fuß,
nach  welchem  auch  das  sogenannte  dänische  grobe  Courant,  welches
in  den  Herzogthümern  coursirte,  ausgeprägt  war.  Bremen  und
Oldenburg  hielten  an  ihrer  Goldwährung  fest.  Der  preußische
Thaler  drang  indeß  überall,  selbst  in  Oesterreich,  ein.  Er
herrscht  in  den  Hansestädten  und  den  nordalbingischen  Herzog-=thümern
  fast  ausschließlich,  seitdem  Mecklenburg  den  14  -Fuß#
adoptirte,  mithin  die  sogenannten  feinen  Gulden  (18  auf  die
Mark  fein)  nun  üÜberall  ihr  Heimathsrecht  verloren  und  außer
Cours  kamen,  Dänemark  aber  das  grobe  Courant  einzog,  um
es  in  Reichsgeld  umzuprägen,  die  Hansestädte  selbst,  außer
Scheidemünze,  längst  kein  Geld  mehr  geprägt  hatten  und  von
dem  früher  geprägten  nur  noch  wenig  im  Umlauf  ist.  Durch
die  Annahme  des  preußischen  Thalers  zu  2  K  8  ist  in