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uns  hier  zu  weit  führen  würde,  verknüpft  zu  sein.  Wir  wollen
daher  versuchen,  die  Aufgabe  auf  eine  einfachere,  mehr  zeitgemäße
Weise  zu  lösen.

Die  im  Wiener  Münzcongresse  vertretenen  Staaten  haben
sich  endlich  über  einen  gemeinschaftlichen  Münzfuß  sowohl  für
Gold,  als  für  Silber  geeinigt  und  wenn  letztgenanntes  Metall
auch  den  festen,  ersteres  aber  den  schwankenden  Werth  behalten
soll,  so  dürfen  doch  beide,  in  der  Folge,  nur  nach  den  stipulirten
Sätzen  ausgeprägt  werden.

Vorausgesetzt  nun,  der  Vertrag  werde  von  sämmtlichen  hohen
Regierungen  ratificirt  und  die  anderen  nicht  vertreten  gewesenen
deutschen  Staaten  eignen  sich  ihn  an,  so  wird  nach  seiner
Inkrafttretung  fast  kein  anderes,  als  Vereinsgeld  auf  hiesigem
Platze  zu  sehen  sein.  Wir  würden  in  diesem  Falle  gewiß  mehr
geprägtes  Gold,  als  Gold  in  Barren  empfangen.

Wenn  wir  nun  neben  unserer  alten  Giro-Bank  eine
Contanten=  oder  Münzen-Bank  errichteten,  in  welcher  solche
Sorten  gegen  Münzscheine,  die  sowohl  „an  Bringer“  als  auf
Namen  (letztere  wie  die  Bank  Post  Bills  der  Bank  von  England)
lauteten,  ausgetauscht  und  solche  Münzscheine  bei  Vorzeigung
eingelöst  würden,  so  führten  wir  gleichzeitig  bei  uns  eine  Gold=Valute
  und  das  solideste  Papiergeld  der  Welt  ein.

Auf  die  Frage:  wer  soll  die  Kosten  eines  solchen  Instituts
bezablen?  antworten  wir:  die  verlornen  Scheine,  und  stützen
uns  bei  dieser  Antwort  auf  die  Erfahrung  der  Bank  von  England.

Als  diese  Bank  noch  EI  und  2  Noten  ausgab,  betrug,
wie  damals  von  kundigen  Leuten  behauptet  wurde,  der  jährliche
Verlust  durch  Feuersbrünste,  Schiffbrüche  und  Verschleppungen
so  viel,  als  die  Bank  an  Gehalten  zu  zahlen  hatte,  und  daß
die  Ausgaben  dafür  nicht  gering  gewesen,  geht  schon  aus  dem
Umstand  hervor,  daß  bei  Einziehung  gedachter  kleiner  Banknoten
mehr  als  zweihundert  Angestellte  außer  Thätigkeit  kamen.

Können  wir  nun  freilich  nicht  von  unseren  Münzscheinen
eine  so  weit  verbreitete  Eirculation  erwarten,  als  die  des