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an  Keuchhuseeeeen  von  21  521  auf  17  109,  d.  h.  um  4  412  (20,5  0),
Kindbettsiebrerern  „  3128  „  2698,  „  „  „  435  (13,9  u0),
„  anderen  Folgen  der  Geburtt  „  4  095  „  38  782,  „  „  „  313  (7,6  0),
"  entzündlichen  Krankheiten  der  Athmungsorgane  „  135  332  „  127  336,  „  „  „  7996  (  5,9  00),
durch  Selbstmonnd  „  10  316  „  9717,  „„  „  599  (  5,8  0),
an  Scharlhtennn  „  8937  „  8  605,  „  „  „  332  (  3,7  00),
„  Typhsss  „  6373  „  6202.„  „  „  171  (•2,7  0),
„  Tuberkulsoaaaa  „  123  904  „  122  431,  „  „  „  1  473  (  1,7  Jog),
„  Pobken  „  85  „  27,  „„  „  58,
„Flecktyphus  .........................  .  ..  »  58  „  22,  „  „  36,
„  Milzbrabbl  „  29  .  19,  r  „  „  10,
„Tollwuth  ......  ................  .  ....  ...  2  „  0,  „  „  „  2,
„  Cholren  „  479,  1,  „„  „  478.

Abgesehen  von  den  fünf  zuletzt  genannten  Infektionskrankheiten,  welche  im  Deutschen
Reiche  gewöhnlich  geringe  Bedeutung  als  Todesursachen  haben,  sind  also,  wie  nach  dem
bereits  Mitgetheilten  zu  erwarten  war,  namentlich  die  durch  Diphtherie,  Masern  und
Keuchhusten  bedingten  Todesfälle  für  alle  Altersklassen  seltener  geworden.  Bei  den
Todesfällen  in  Folge  von  Tuberkulose  zeigte  sich  eine  Abnahme  nur  bei  der  Lungentuberkulose
  (um  1  939),  die  Tuberkulose  anderer  Organe  hat  in  den  elf  Staaten  dagegen
  466  Todesfälle  mehr  als  im  Vorjahre  verursacht.  Zugenommen  haben  außerdem
unter  der  Gesammtbevölkerung  der  elf  Staaten  des  Reiches  die  Todesfälle:

an  Magen-  und  Darmklatarrh  ............  ...  von  138  679  auf  172  013,  d.  h.  um  33  334  (24,0  00),
wegen  angeborener  Lebensschwäche  „  583  131  „  56  473,  „  „  „  3342  (bö,#  00,
„  Altersschwäüchee  „  100  226  „  104421,  „  „  „  4195  (  4,/  0),
an  Neubildunen  .  „  31  470  „  32423,  „  „  „  953  (B3%0  Jo),
„  Ruir  „  1  118  „  1996,  „  „  „  878  (78,8  00),
„  Genickstarenrn  ............  »  320«  322,,,,,,,  2(0,80,0),
»Syphilis..............................  «  451  „  470,  „  „  „  19  (4,2  J0),
„  Trichinsaso  „  3  „  4,  „  „  „  1,
„  nicht  im  Schema  aufgeführten  Krankheiten.  „  319  715  „  332214,  „  „  „  12  499  (  3,,  %),
durch  Verunglückunggen  „  18  176  „  18  475,  „  „  299  (1,6  00),
aus  unbekannter  Ursacch  „  81968  „  33  414,  „  „  „  1446  (  4,5  0).

Im  Anschlusse  hieran  ist  es  von  Interesse  festzustellen,  in  welchen  Staaten  bezw.
großen  Staatsgebieten  die  stärkste  Zunahme  oder  Abnahme  der  Sterbefälle  von  1894  zu
1895  beobachtet  worden  ist.

a.  Was  zunächst  die  Todesfälle  von  Kindern  des  ersten  Lebensjahres  betrifft,
so  haben  dieselben  in  der  Bayerischen  Pfalz  und  im  Herzogthum  Gotha  um  mehr  als  20%
zugenommen,  demnächst  am  stärksten  (14—17  %)  im  Staate  Hamburg  und  der  Provinz
Hannover,  in  Schleswig-Holstein,  Pommern  und  der  Rheinprovinz,  endlich  um  mehr  als
10  %  noch  in  Sachsen,  Baden,  Württemberg,  Braunschweig,  Elsaß-Lothringen,  Hessen,  sowie
in  den  preußischen  Provinzen  Westpreußen,  Brandenburg  und  Westfalen.

Am  wenigsten  hat  die  Zahl  dieser  Sterbefälle  zugenommen  im  rechtsrheinischen
Bayern  (um  3,6  %  und  in  Hohenzollern  (1  %),  in  Ostpreußen,  Schlesien  und  im  Staate
Bremen  (6—7  00).

b.  Die  Sterbefälle  unter  Kindern  von  1—15  Jahren  haben  um  mehr  als

30  %  abgenommen  in  Württemberg  mit  Hohenzollern,  in  Baden  und  dem  Staate  Bremen;
Mediz.-stat.  Mittheil.  a.  d.  Kaiserl.  Gesundheitsamte.  Band  V.  2