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fast  doppelt  so  viele  Kinder  auf  je  1000  Lebendgeborene;  dagegen  sind  Keuchhusten,  Bräune
(Diphtherie)  und  unbekannte  Todesursachen  ebenso  wie  im  Osten  und  Westen  des  Königreichs,
  außerhalb  der  Städte  häufiger  in  die  Sterbelisten  eingetragen.

Auf  je  10  000  Lebendgeborene  starben  im  ersten  Lebensjahre:

In  den  18
Stadtkreisen

In  den  128
übrig.  Kreisen

des  Elbwesergebiets

an  Magen-  und  Darmkatarrrree  805  41
aus  angeborener  Lebensschwäche  279  201
an  entzündlichen  Krankheiten  der  Athmungsorgane  246  127
„  Keuchhutten  34  41
„  „Diphthereeee  20  27
„  sonstigen  benannten  Krankheien  829  922
aus  unbekannter  Ursache  16  81

im  Ganzen  2229  1820

b.  Für  die  heranwachsende  Jugend  von  1—15  Jahren  lagen  die  Verhältnisse
außerhalb  der  Stadtkreise  im  Elbwesergebiet  zwar  insofern  erheblich  günstiger,  als  Tuberkulose
  und  entzündliche  Krankheiten  der  Athmungsorgane  weit  weniger  Todesfälle  herbeiführten;
  die  drei  in  diesem  Alter  besonders  zu  fürchtenden  Infektionskrankheiten,  Scharlach,
Masern  und  Dihhtherie  haben  aber  zusammen  innerhalb  wie  außerhalb  der  Stadtkreise  gleich
viel  Opfer  gefordert.

Auf  je  10  000  Lebende  starben  im  Alter  von  1—15  Jahren:

In  den  128
übrig.  Kreisen

In  den  18
Stadtkreisen

des  Elbwesergebiets

an  Diphtherie,  Croup  2e  8  19
Scharlach  und  Masen  5  4
„Tuberkulose  ............  .....  ......  .  .  ...  .  .  .  ..  12  5
„  entzündlichen  Krankheiten  der  Athmungsorgane  23  73
sonst  an  benannten  Krankheiten  52  47
aus  unbekannter  Ursahe  1  3

im  Ganzen  111  91

e.  Persouen  von  15—60  Jahren  waren  im  Elbwesergebiet  außerhalb  der  Stadtkreise
  weit  weniger  der  Sterbensgefahr  ausgesetzt,  d.  h.  die  Sterbeziffer  war  im  Berichtsjahre
  hier  nicht  unbeträchtlich  niedriger.  Anders  wie  in  den  westlichen  Provinzen  hat
namentlich  die  Tuberkulose  in  den  Stadtkreisen  mehr  Todesfälle  herbeigeführt.

(Siehe  Tabelle  auf  Seite  29.)

d.  Was  die  höchste  Altersstufe  betrifft,  so  war  das  Verhältniß  zwischen  Stadt
und  Land  hier  anscheinend  dasselbe  wie  im  Osten,  d.  h.  außerhalb  der  Stadtkreise  ging  das
Absterben  bejahrter  Personen,  wie  die  niedrigere  Sterbeziffer  erweist,  langsamer  vor  sich,
auch  waren  entzündliche  Krankheiten  der  Athmungsorgane  und  Neubildungen  eine  seltenere
Todesursache;  dagegen  ist  Altersschwäche  außerhalb  der  Stadtkreise  weit  häufiger  als  Todes-