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In  den  Provinzen  Sachsen  und  Schlesien  wurde  die  niedrige  Sterbeziffer  nur  in  je  1  Kreise  unter
45  bezw.  65  festgestellt  und  im  Staate  Hamburg  nur  für  das  Landgebiet  desselben;  in  den  anderen
Staaten  und  Provinzen  aber,  also  in  Ostpreußen,  Westfalen,  der  Rheinprovinz,  in  Hohenzollern,  Braunschweig,
  Bremen,  Elsaß-Lothringen  fand  sie  sich  in  keinem  der  gesondert  dargestellten  Bezirke.
Die  hohe  Sterbeziffer  von  16  und  mehr  auf  10  000  Lebende  hatten
1)  in  Hohenzollern  alle  4  Oberämter,

2)  „  Westfaln  –?  40  von  43  Kreisen  —  983  00  derselben,
3)  „  Ostpreußen  31  „  386  „  =  86  %%  „
4)  „Hessen-Nassau  ......  ..  .  "............  34«42»-810j,  »
5)«EliaspLothringen..................  16,,22,,-730,»«
6),,berthnprovinz..................  47,,74«-6«40J0  »
7),,Schlesien.........................  41«65,,-680,s«0»
8),,Hannover.........................  47  „  78  „  =  60%  „
9)  „  der  Provinz  Sachsern  1l7  „  45  „  =  %  ,„
10)  „  BrandenbuttSrg  14  „  39  „  =  36%  „
11)  „  Braunschweiieg  2  „  6  „  --33%½  b
12)  „  Bo.bben  17  „  52  „  353%  (2
13)  „  Württembrtrtreggg  20  „  6c4  „  —  31%  „
14)  „  Hessen  ...............  5»18»--280J0,,

Die  durchschnittliche  Sterbeziffer  in  Berl  in  war  =  11,  also  unter  dem  Mittel  für's  ganze  Reich,
ebenso  hoch  war  sie  in  den  Stadtbezirken  Dresden,  Leipzig,  Düsseldorf,  Koblenz,  Flensburg.
Niedriger  war  die  Sterbeziffer  im  Stadtdirektionsbezirk  Stuttgart  (9)  und  u.  a.  in  folgenden,  große
oder  vielgenannte  Orte  umfassenden  unmittelbaren  Städten  und  Stadtkreisen:  Regensburg  (4),  München  (0),
Nürnberg  (6),  Passau  (7),  Augsburg  (8),  Würzburg  (9),  Fürth  (10),  Frankfurt  a.  O.  (8),  Altona  (9),
Frankfurt  a.  M.,  Magdeburg,  Hannover,  Potsdam,  Kassel,  Liegnitz  (10).

Eine  höhere  Sterbeziffer  als  in  Berlin  ist  u.  a.  in  folgenden  Bezirken  mit  rein  städtischer
Bevölkerung  beobachtet:

Bochum  (32),  Duisburg  (29),  Beuthen  (27),  Essen,  Guben  (27),  Telle,  Linden  (24),  Dortmund  (23),
Hildesheim  (22),  Osnabrück,  Hagen  (21),  Münster  (19),  Görlitz  (19),  Königsberg  i.  Pr.  (19),  Bielefeld,
Remscheid  (17),  Göttingen  (17),  Aachen,  Trier  (16),  Hamburg  (15),  Halle,  Breslau,  Bonn,  M.-Gladbach
  (15),  Köln,  Posen,  Kiel  (14),  Straßburg,  Metz,  Barmen,  Krefeld,  Stettin,  Danzig  (153),  Bremen,
Wiesbaden,  Charlottenburg,  Elberseld,  Hanau,  Lüneburg,  Spandau,  Erfurt,  Bromberg  (12).  In  Bayern
hatten  die  höhere  Sterbeziffer  nur  solgende  unm.  Städte:  Eichstädt  (26),  Amberg  (17),  Erlangen  (16),
Kulmbach  (14),  Bayreuth,  Hof,  Kanfbeuren  (13),  Rosenheim  (12).

Diagramme.

Zur  Erläuterung  der  Diagramme  dienen  die  nachstehenden  Zahlenreihen,  in  deren  Ueberschriften
die  römischen  Ziffern  I,  II,  III,  IV  folgende  Gebiete  bezeichnen:

1  bedeutet  den  östlich  der  Elbe  gelegenen  Theil  des  Königreichs  Preußen,  genauer  die  Provinzen

Ostpreußen,  Westpreußen,  Brandenburg  mit  Berlin,  Pommern,  Posen  und  Schlesien;

II  bedeutet  den  westlich  der  Weser  gelegenen  Theil  des  Königreichs  Preußen,  genauer  die  Provinzen

  Westfalen,  Hessen-Nassau  und  die  Rheinprovinz;

III  bedeutet  den  im  Elbwesergebiet  gelegenen  übrigen  Theil  des  Königreichs  Preußen,  d.  i.  die

Provinzen  Sachsen,  Schleswig-Holstein  und  Hannover;

IV  bedeutet  den  rechts  des  Rheins  gelegenen  Theil  des  Königreichs  Bayern,  d.  i.  Bayern,

ausschl.  des  Reg.-Bez.  Pfalz.

Ferner  bedeutet  St.  nachstehend,  daß  die  Zahlenangabe  auf  die  Bevölkerung  aller  Stadtkreise
oder  unmittelbaren  Städte  des  betreffenden  Gebietes  sich  bezieht;  L.  bedeutet,  daß  die  Zahlenangabe
auf  die  Bevölkerung  aller  Übrigen  Kreise  des  betr.  preußischen  Gebiets,  bezw.  (zu  IV)  auf  die  Bevölkerung
  aller  Bezirksämter  des  rechtsrheinischen  Bayern  Bezug  hat.

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