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Beigabe  von  Zählkarten.

Wie  aus  den  meisten  Berichten  entnommen  werden  kann,  wurden  von  den  Anstalten
den  Lymphesendungen  Berichterstattungskarten  beigelegt.  Letztere  sind  indeß  wiederum  nur
theilweise  zurückgegeben  worden.  Selbst  mit  Briefmarken  versehene  Postkarten  blieben
zuweilen  aus,  wie  aus  Zwickau  berichtet  wird.  Als  besonders  säumig  werden  wiederum
die  Privatärzte  bezeichnet.

Hier  und  da  wurden  den  Impfärzten  mit  der  Lymphe  zugleich  noch  Anweisungen  für
deren  Verimpfung  und  Aufbewahrung  übermittelt.

Probeimpfungen.

Die  Mehrzahl  der  Berichte  erwähnt  der  Probeimpfungen;  theils  wurden  mit  der
Lymphe  jedes  frisch  abgeimpften  Thieres,  theils  auch  erst  vor  der  Versendung  oder  soweit
die  Möglichkeit  vorlag,  Probeimpfungen  vorgenommen.  In  Bernburg  konnte  die  Absicht,
Lymphe  nur  nach  Feststellung  des  Ergebnisses  der  Probeimpfungen  abzugeben,  häufig  nicht
durchgeführt  werden,  da  die  meisten  Impfärzte  ausdrücklich  frische  Lymphe  verlangten.  In
Metz  wurden  nach  dem  Ausfall  der  Probeimpfungen  die  Erträge  von  6  Thieren  nicht
versandt;  die  Lymphe  stammte  aus  anscheinend  sehr  schönen  Kälberpusteln,  brachte  aber  an
Menschen  nur  Abortivpusteln  hervor.  In  Berlin  wurde  zentrifugirte  Lymphe  im  Allgemeinen
  nicht  geprüft.  «

6.  Die  Wirksamkeit  des  thierischen  Impfftoffes.
Impfergebnisse.
Den  einzelnen  Berichten  sind  folgende  Angaben  entnommen:
I.  Personelle  Erfolge.

Erstimpfungen  giederimpfungen

Die  Impfungen  Mithi  Mithin
Anstalt  r*k  6  Ge-  Davon  en  leb  2  Ge-  Davonse  .  *W  #m  emerkungen
ausgeführt  durch  sammt-  mit  seus  o0  sammt-  mit  ün
zahl  Erfolg  8  zahl  Erfolg  en
0
Königsberg  75034  18  56850  5,0
i.  Pr.
Berlin  ....  öffentliche  Impfärzte,86  145  85  343  038  8156178118  4
Militärärzte,!)  Die  bei  der  Nachschau  Ausge-Gefängnißärzte
  bliebenen  sind  nicht  mitge-.
  A  rechnet.
Privatärzte  141445%2  848  285  18,10
Stettin.....  öffentliche  Impfärzte]  39952)  8966  „„  23422)  2805  1,68
84  6638)  88  292  15,62  1612818)  57  618  S,  1
Privatärzte  1071)2  384#7  125
980983)3051½%  1013)  68  3200
zusammen90088  88  600  I##%  64058  60  27351
Militärärzte  —  —  —  121566  19867  75,64

1)  Die  an  Militärärzte  abgegebenen  Mengen  Lymphe  wurden  hauptsächlich  zur  Impfung  von  Kadetten,  vereinzelt
auch  von  Soldatenkindern  benutzt.

2)  Mit  5  fach  verdünnter  Lymphe;  vergl.  S.  117.

8)  Mit  10  fach  verdünnter  Lymphe;  ebenda.