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Hierzu  theilt  der  Vorstand  des  Impfinstituts  zu  Dresden  Nachstehendes  mit:

„An  diese  Tabelle  schließe  ich  folgende  Bemerkungen  an:

Von  den  Thieren,  deren  Lymphe  enthielt:

#  10  Ooo  bos  50  000  bis  100  000  bis  250  000  bis)  unzählige
bis  10  000  Keime  .  250  000  500  000  .
.  500009ume1000008eime  Keime  Keime  Keime
wurde  abgeimpft
I  am  12./1.  nach  4  Tagen  WI  u.  VII  am  VIII  u.  X  amik  IIl  am  28.2KKVII  am  Kvu.  XVIam
#,  12./1.  „  „  „  1./2.  nach  4  9./2.  nach  5  nach  5  Tagen  16./4.  nach  41.8.  nach  4
III  „  16./1.  „  „  „  Tagen.  Tagen.  IX  am  15./3|Tagen.  Tagen.
XLI  „  1./9.  „  „  „  Kmu.  XI  am  XVI  am  20./9]/  nach  4  Tagen  XVIII  am
XIIII  „  6.9.  „  „  „  15./2.  nach  4  nach  4  Tagen  .  18./3.  nach  4
XLV  „  20.9.  „  „  „  Tagen  am  21./12.  Tagen.
LVII.  „  14./12.  „  „  „  KlI  am  23./2/  nach  4  Tage
LVIII  „  14./12.  „  „  „  nach  5  Tagen
LIX  „  21./12.  „  „  „  K  am  15.|8
nach  4  Tagen
II  am  6.|9
nach  4  Tage
Die  Menge  des  abgenommenen  Impfstoffs  betrug:
bei  7%  8  6  id#m  668  xm  SEEiTVSKV  ½
II  13,6  „  VII  1064  K  3,,XNK  8%,  XVI  9%  „
III  3%  „  X  3,  XLVI  4%  XVIII  66  „
XII  13,  „  XI  7“,X  8,,
XLIII  7/8  „  XII  2  „
XLV  4,  „  XX  3,  „
LVII  3,  „  XLII  9½7½  „
LVIII  6,  „„
LIX  10,  „

Das  Verfahren  der  Abimpfung,  Präparirung  und  Aufbewahrung  war  überall  das  gleiche.  Bei
den  Kälbern  XV,  XVI  und  XVIII  jedoch,  in  deren  zubereitetem  Impfstoff  sich  anfänglich  unzählige  Keime
fanden,  wurde  die  mit  Glycerin  verriebene  Lymphe  durch  ein  feines  Sieb  getrieben  und  dabei  längere  Zeit
der  Verunreinigung  mit  Luftstaub  ausgesetzt.  In  den  Fällen,  wo  später  der  Impfstoff  wegen  Beimengung
von  Haaren  gleichfalls  durch  ein  Sieb  gehen  gelassen  wurde,  geschah  dies  unter  einer  die  Schalen  und
Siebe  verdeckenden  Glasscheibe.“

Aus  Zwickau  ist  berichtet  worden,  daß  10=  bis  15  fach  verdünnte,  zu  einzelnen
Probeimpfungen  abgegebene  Lymphe  oft  unwirksam  war,  und  daß  der  Gewebssaft  von
mittelst  Laparotomie  infizirten  Mesenterial-Lymphdrüsen,  nach  4  Tagen  vom  leicht  fiebernden
Kalbel)  entnommen,  auf  ein  anderes  Kalb  und  den  Arm  des  Assistenten  verimpft,  ohne  jeden
Erfolg  blieb.  Das  2  mal  laparotomirte  Kalb  war  gegen  kräftige,  am  Ohr  und  Perineum
übertragene  Menschenlymphe  unempfänglich.

Bakteriologische  Untersuchungen  ergaben,  daß  die  Ernten  von  3  Thieren,  von  denen
2  täglich  Waschungen  der  Impfstelle  mit  abgekochtem,  reinem  Wasser  und  sterilisirten

1)  Die  Narkose  erfolgte  bei  einem  Kalbe  mit  Aether,  wurde  aber  nicht  bis  zum  Schwinden  der
Reflexe  fortgesetzt,  sondern  durch  2  malige  Darreichung  von  1  cg  Morphium  (subkutan)  verstärkt,  wodurch
die  Laparotomie  fast  ohne  ein  Zucken  des  Thieres  vor  sich  ging.  Die  zweite  Laparotomie  an  demselben
Thiere  wurde  unter  Zuhülfenahme  von  3  mal  1  cg  Morphium  erledigt,  vergl.  auch  S.  118.