5.  in  Bben  1894  (226)  5.  (7.)  in  Ostpreußße  213  (232)
6.  „  Anhalt  175  (.  )  6.  (9.)  „  Posen  210  (215)
7.  „  Elsaß-Lothringen  174  (212)  (4.)  Berlin  207  (249)
8.  im  Staate  Hamburg  169  (198)8.  (3.)  „  Hohenzolleen  202  (249)
9.  in  Braunschweig  167  (195)9.  (8.)  „  der  Provinz  Sachsen.  197  (226)
10.  „  Sachsen-Coburg-Gotha  1539  (190)  10.  (10.)  „  .  Rheinprovinz.  163  (188)
11.  „  Hessen  156  (172)  11.  (11.)  „  Schleswig-Holstein.  150  (177)
12.  „  Mecklenburg-Schwerin.  156  (.)  12.  (13.)  „  Westfallen  .  140  (151)
13.  im  Staate  Bremen  156  (16  13.  (12.)  „  Hannoben  135  (156)
14.  in  Sachsen-Meiningen  153  (163)  14.  (14.)  „  Hessen-Nassanu.  126  (139)
15.  i  warzburg-Sonders  1520
..  [  —....I(ç]t
17.  „  Waldek  106  (.)
18.  „  Schaumburg  -  Lippe  67  (7)  in  allen  19  Staaten  des  Reiches  ..  199

im  Mittel  (der  18  außerpreußischen  Staaten):  211

Es  zeigt  sich,  daß  hinsichtlich  der  Höhe  der  Säuglingssterblichkeit  die  Reihenfolge  der
in  beiden  Jahren  an  der  Statistik  betheiligten  Staaten  ziemlich  unverändert  geblieben  ist,
nur  die  Reihenfolge  der  preußischen  Gebietstheile  ist,  wie  die  in  Klammern  beigefügten
Reihenzahlen  des  Vorjahres  ersehen  lassen,  hier  und  da  eine  etwas  andere  als  im  Vorjahre
gewesen,  namentlich  sind  Berlin  und  Hohenzollern,  welche  im  Vorjahre  eine  recht  hohe
Säuglingssterblichkeit  hatten,  nunmehr  an  tiefere  Stellen  gerückt.

Im  Weiteren  zeigt  der  Vergleich  der  Sterblichkeitsziffern  des  Berichtsjahres  mit  denen
des  Vorjahres,  daß  überall  die  Säuglingssterblichkeit  abgenommen  hat,  am  stärksten  im
südlichen  Theile  des  Reiches  und  im  Königreich  Sachsen  sowie  in  Berlin,  weniger  in  den
übrigen  Gebieten  von  Mittel-  und  Norddeutschland,  am  wenigsten  in  der  Provinz  Posen.
Die  auf  je  1000  Lebendgeborene  des  betreffenden  Jahres  errechnete  Sterbeziffer  der  Kinder
des  ersten  Lebensjahres  war  nämlich  von  1895  zu  1896  gesunken:

in  Württembrreggg  um  56
„dem  rechtsrheinischen  Bayern  .  .  ..  „47
„  Hohenzollen  „  47
im  Königreich  Sachsen  „  43
in  B.en  „  42
„  Berlrnnn  „  41
„  Elsaß-Lothringen  „  38

dagegen  in  der  Provinz  Posen  nur  um  5,  in  den  übrigen  Staaten  des  Reiches  und
Provinzen  Preußens  um  10  bis  32  auf  je  10000  Lebendgeborene,  in  der  bayerischen  Pfalz
um  30.

Verhältniß  der  Säuglingssterblichkeit  zur  Geburtenhäufigkeit  in  den  einzeluen
Staaten.

Da  aus  naheliegenden  Gründen  die  Zahl  der  Sterbefälle  unter  den  neugeborenen
Kindern  eines  Bezirks  mit  der  Häufigkeit  der  Geburten  im  Bezirke  ansteigt  und  abnimmt,
soll  im  Anschluß  an  jene  Säuglingssterblichkeit  auch  die  Geburtenhäufigkeit  in  den
einzelnen  Theilen  des  Reiches,  d.  h.  das  Verhältniß  der  im  Jahre  lebendgeborenen  Kinder
zur  Einwohnerzahl,  in  Betracht  gezogen  werden.

Nachstehend  sind  demgemäß  I.  die  betheiligten  Staaten  des  Reiches  ausschl.  Preußen,
II.  die  14  Gebietstheile  des  Preußischen  Staates  nach  der  Höhe  der  Geburtsziffer  des  Berichtsjahres
  aneinandergereiht.