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(19,6),  5.  Halle  (19,8),  6.  Altona  (20,1),  7.  Düsseldorf  (20,5),  8.  Hamburg  (217),
9.  Danzig  (21,4),  10.  Magdeburg  (21,5),  11.  Aachen  (21,5)),  12.  Barmen  (21,7),  13.  Chemnitz
(21,"),  14.  Elberfeld  (22,,),  15.  Stettin  (226),  16.  Berlin  (22),  17.  Straßburg  (23,),
18.  Köln  (24%),  19.  Krefeld  (240),  20.  Braunschweig  (24,1),  21.  Hannover  (24,8),
22.  Leipzig  (24,,),  23.  Frankfurt  (26,0),  24.  Dresden  (26,7),  25.  Bremen  (26,7),
26.  München  (29,),  27.  Breslau  (34,),  28.  Nürnberg  (38,1).

Ein  Vergleich  mit  der  oben  mitgetheilten  Reihe  ergiebt,  sobald  man  die  Gesammtheit
  der  Schwindsuchtssterbefälle  in  Rechnung  zieht,  z.  B.  für  Bremen,  Frankfurt,  Braunschweig,
  Stettin  eine  ungünstigere,  für  Straßburg  eine  wesentlich  günstigere  Stellung,  als
wenn  man  nur  die  der  lebenskräftigsten  Altersklasse  von  15—60  Jahren  berücksichtigt.

Im  Anschluß  hieran  seien  auch  die  auf  je  10  000  der  Gesammteinwohnerzahl  errechneten
  Verhältnißziffern  aller  aus  dem  Jahre  1896  gemeldeten  Sterbefälle  an  „akuten
Erkrankungen  der  Athmungsorgane"  (val.  Veröff.  d.  K.  G.-A.  1897  S.  1061—1069)
angeführt.  Viele  Orte,  z.  B.  München  und  Magdeburg,  nehmen  alsdann  eine  wesentlich
andere  Stelle  in  der  Reihe  der  Großstädte  ein,  als  wenn  man  nur  die  betr.  Sterbefälle
unter  den  Personen  von  15—60  Jahren  in  Rechnung  zieht.  Die  niedrigste,  auf  je  10  000
der  Gesammteinwohnerzahl  errechnete  bezügliche  Sterbeziffer  betrug  17,5  und  wurde  für
Chemnitz,  die  höchste,  58,7,  wurde  für  Dortmund  errechnet;  im  Ubrigen  reihen  sich  die
28  Großstädte  wie  folgt  aneinander:

1.  Chemnitz  (17,5),  2.  Hannover  (16,4),  3.  Dresden  (189,,),  4.  Bremen  (1,,),
5.  Krefeld  (19,,),  6.  Danzig  (20,,),  7.  Stuttgart  (21,7),  8.  Frankfurt  (27,,),  9.  Berlin
(225),  10.  Stettin  (22,,),  11.  Düsseldorf  (26,4),  12.  Altona  (24,7),  13.  Straßburg  (24,2),
14.  Hamburg  (24,),  15.  Köln  (24,),  16.  Leipzig  (25,,),  17.  München  (27,1),  18.  Barmen
(27,0),  19.  Braunschweig  (29%),  20.  Charlottenburg  (29,0),  21.  Elberfeld  (29,),  22.  Halle
(30,,),  23.  Nürnberg  (31,7),  24.  Breslau  (32,,),  25.  Magdeburg  (33,,),  26.  Aachen  (38,7),
27.  Königsberg  (45,,),  28.  Dortmund  (58,).

In  Folge  von  „Neubildungen"  starben  in  den  25  Großstädten  während  des
Berichtsjahres  3972  Personen  von  15—60  Jahren  oder  9  auf  je  10  000  Lebende  dieses
Alters,  während  aus  den  18  Staaten  des  Reiches  insgesammt  17  461  Sterbefälle  von
Personen  gleichen  Alters,  oder  6  auf  je  10000  Lebende  aus  solcher  Ursache  gemeldet  sind.
Diese  größere  Häufigkeit  eines  tödtlichen  Ausgangs  der  Neubildungen  (Geschwülste)  in  den
Großstädten  beruht  wohl  zweifellos  auf  der  hier  sorgfältiger  stattfindenden  Ermittelung  der
Todesursachen  und  daneben  auf  der  Anhäufung  von  Kranken  mit  solchen  Leiden  in  den
Heilanstalten  der  großen  Städte.  Verhältnißmäßig  am  häufigsten  —  und  zwar  bei  11
bis  12  %%  der  aus  bekannter  Ursache  Gestorbenen  dieser  Altersklasse  —  führten  Neubildungen
in  München,  Halle  und  in  den  Küstenstädten  Altona,  Hamburg,  Danzig  zum  Tode,  am
seltensten  in  Elberfeld,  Krefeld  und  Charlottenburg.  Durchschnittlich  sind  in  den  Großstädten
fast  10  Prozent  (genau  9,/v  ½%),  in  der  Gesammtheit  der  18  Staaten  kaum  7  Prozent
6,,6  %)  aller  in  der  mittleren  Altersklasse  vorgekommenen  Todesfälle  aus  bekannter  Ursache
auf  Neubildungen  zurückgeführt  worden.

Auch  auf  gewaltsame  Weise  sind  in  den  Großstädten  etwas  mehr  Personen  von
15—60  Jahren  umgekommen  als  außerhalb  derselben,  indessen  waren  nur  die  Selbstmorde
in  den  Großstädten  erheblich  häufiger,  tödtliche  Unglücksfälle  waren  etwas  seltener.

Von  den  aus  den  25  Großstädten  gemeldeten  2078  Selbstmorden  und  2373  tödtlichen
  Unglücksfällen  betrafen  1773,  bezw.  1  480  Personen  im  Alter  von  15—60  Lebensjahren,
  und  auf  je  100  000  Lebende  dieser  Altersklasse  entfielen: