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von  1,54%  übersteigende  Verhältnißziffer  ermittelt,  nämlich  2,383%  für  Sachsen-Weimar,
im  Uebrigen  blieben  die  Impfungen  mit  Menschenlymphe  meist  weit  hinter  0,6%  zurück
und  überschritten  diese  Grenze  nur  noch  2  mal.

Aus  den  Berichten  sind  folgende  statistischen  Mittheilungen  zu  entnehmen:

1.  Erstimpfungen.
I.  Zur  Erstimpfung  waren  vorzustellen  1  670  598  Kinder  =  3/180  der  mittleren
Bevölkerung,  gegen  3,28%%  im  Vorjahre.  Hiervon  wurden  von  der  Impfung  befreit:

a)  weil  sie  die  natürlichen  Blattern  überstanden  hatte  84
b)  weil  sie  bereits  im  Vorjahre  als  mit  Erfolg  geimpft
eingetragen  waren  .  80  764

e)  weil  sie  bereits  in  vorhergehenden  Jahren  mit  Erfolg
geimpft,  aber  erst  im  Verichssahre  zur  Nachschau
erschienen  waren  .  2626

.  zusammen  83  474.

Wegen  Ueberstehens  der  natürlichen  Blattern  waren  20  Kinder  weniger  als  im  Vorjahre
  von  der  Erstimpfung  befreit.  War  ihre  Zahl  schon  im  Jahre  1895  die  bis  dahin
niedrigste,  so  ist  dieselbe  im  Berichtsjahre  noch  erheblich  zurückgegangen.  Am  häufigsten
waren  derartige  Befreiungen  in  den  Reg.-Bezirken  Oppeln  (12),  Gumbinnen  (10),  Düsseldorf
  (9),  Oberbayern  (5),  Frankfurt,  Bromberg,  Arnsberg  und  in  Sachsen-Weimar  (je  4),
im  Uebrigen  3  und  weniger.  In  ganz  Bayern  betrug  ihre  Zahl  8,  in  Sachsen  5.

II.  Es  waren  erstimpfpflichtig  geblieben  1  587  124  Kinder.

Von  diesen  wurden  geimpft:

a)  mit  Erfog  13359864

b)  ohne  Erfog  ...  31142

e)  mit  unbekanntem  Erolge  weil  rn  zur  zms
erschienen  .  ...  3390

zusammen  1  394  396.

Zu  Ia:  1.  Im  Ganzen  haben  der  Impfpflicht  genügt  1  359  864  mit  Erfolg  geimpfte
und  960  zum  dritten  Male  ohne  Erfolg  geimpfte,  zusammen  1  360  824  Erstimpfpflichtige
85,74%  der  Gesammtzahl  (gegen  86/40%  im  Vorjahre).

Von  je  100  Erstimpfpflichtigen  wurden  mit  Erfolg  geimpft  85,68  oder  O/6  weniger  als
im  Vorjahre.

Zugenommen  haben  die  erfolgreichen  Impfungen  Erstimpfpflichtiger  in  24,  abgenommen
  in  58  von  83  Bezirken  (preußischen,  bayerischen  Regierungsbezirken,  sächsischen
Kreishauptmannschaften,  württembergischen  Kreisen,  badischen  Landeskommissariatsbezirken,
hessischen  Provinzen,  oldenburgischen  Landestheilen,  elsaß-lothringischen  Bezirken  und  Bundesstaaten
  ohne  Eintheilung  in  engere  Verwaltungsbezirke);  einmal  (in  Braunschweig)  fand
weder  Zu-  noch  Abnahme  statt.  Die  stärkste  Zunahme  fand  sich  in  Sachsen-Altenburg
(um  4,55%%),  in  der  Kreishauptmannsch.  Zwickau  (2,56%),  in  den  Reg.-Bezirken  Aachen
(1,6890),  Hannover  (1/16⅝%),  Potsdam  (1,/4%%),  im  württembergischen  Jagstkreise  (1###8),
in  der  Prov.  Oberhessen  (1,110%),  die  geringste  im  Landeskomm.-Bez.  Konstanz  (um  0,01  ),
in  den  Reg.-Bezirken  Schleswig  (O,04%),  Sigmaringen  (O,#5  %),  Niederbayern  (0,18  %),
Oppeln  (0,10%).

Die  erheblichste  Abnahme  ergab  sich  im  Fürstenth.  Lübeck  (um  13/79%⅝%),  Bez.