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a)  Menschenlymphe..  .....  12991)
b)  Thierlymphe  .  ..  ..  ..  13606703h
e)  Lymphe  nicht  näher  bezeichneter  Art  ....  1109

zusammen  13991111)
Erstimpfungen  ausgeführt  wurden.

Der  Verbrauch  an  Menschenlymphe  hat  sich  seit  dem  Vorjahre,  in  welchem  mit
derselben  745  Erstimpfungen  vorgenommen  wurden,  von  O,5%  auf  0,09%  gesteigert.  Sie
wurde  nur  noch  in  25  2)  Bezirken  (im  Vorjahre  in  28)  benutzt.  Die  meisten  Erstimpfungen
mit  Menschenlymphe  im  Verhältniß  zur  Gesammtzahl  wurden  wie  im  Vorjahre  vorgenommen
  in  Sachsen-Weimar  (4,"9%);  es  folgen  der  Reg.-Bez.  Frankfurt  (1,/29⅝%)  und
Sachsen-Koburg-Gotha  (00/2%%).  Die  höchsten  absoluten  Zahlen  derartiger  Impfungen
wiesen  auf:  Sachsen-Weimar  386  (1895:188),  die  Reg.-Bezirke  Frankfurt  364  (3),  Düsseldorf
  147  (0);  der  Zunahme  in  diesen  Bezirken  ist  in  der  Hauptsache  auch  das  Ansteigen
der  für  das  Reich  ermittelten  Verhältnißziffer  zuzuschreiben.  Von  den  insgesammt  517
Erstimpfungen  von  Arm  zu  Arm  entfielen  auf  Sachsen-Weimar  340,  den  Reg.-Bez.  Magdeburg
  45,  auf  Sachsen-Koburg-Gotha  38,  den  Reg.-Bez.  Aurich  33;  von  den  665  Impfungen
  mit  Glycerin-Menschenlymphe  auf  die  Reg.-Bezirke  Frankfurt  363,  Düsseldorf  147,
Kassel  81,  Niederbayern  31  und  auf  Sachsen-Weimar  30.  Anders  aufbewahrte  Menschenlymphe
  kam  in  117  Fällen  zur  Verwendung,  hiervon  im  Reg.-Bez.  Magdeburg  67  mal.

Mit  Thierlymphe  wurden  1  396  703  —  99),88%  sämmtlicher  Erstimpfungen  vollzogen
  (im  Vorjahre  99,84%%),  darunter

von  Körper  zu  Körbdernr  513
mit  Elycerin-Thierlympbhe  1349794
mit  anders  aufbewahrter  Thierlymphe  446896.

Gegen  das  Vorjahr  haben  die  Impfungen  mit  jeder  der  drei  bezeichneten  Arten  von  Thierlymphe
  um  345  bezw.  1  181  und  12529  abgenommen.  Zahlreich  waren  die  Impfungen  vom
Thierkörper  auf  den  Kindesarm  in  Sachsen-Weimar  (306)  und  im  Reg.-Bez.  Düsseldorf  (179).

Ausschließlich  Thierlymphe  wurde  in  562)  Bezirken  rc.  (im  Vorjahre  52)  verwendet;
es  sind  dies  die  folgenden:  die  Reg.-Bezirke  Königsberg,  Gumbinnen,  Danzig,  Marienwerder,
  Potsdam,  Stettin,  Köslin,  Stralsund,  Posen,  Bromberg,  Liegnitz,  Oppeln,  Merseburg,
  Hildesheim,  Arnsberg,  Wiesbaden,  Koblenz,  Köln,  Aachen,  Pfalz,  Oberfranken,  Mittelfranken,
  Unterfranken,  Schwaben,  die  4  sächsischen  Kreishauptmannschaften,  der  Neckar-,
Schwarzwald=  und  Donaukreis,  die  4  badischen  Landeskommissariats-Bezirke,  die  3  hessischen
Provinzen,  Mecklenburg-Strelitz,  die  drei  oldenburgischen  Landestheile,  Braunschweig,  Sachsen-Meiningen,
  Sachsen-Altenburg,  Anhalt,  Schwarzburg-Sondershausen,  Schwarzburg-Rudolstadt,
  Waldeck,  Reuß  ä.  L.,  Reuß  j.  L.,  Schaumburg-Lippe,  Lippe,  Lübeck,  die  Bezirke
Unter=  und  Ober-Elsaß.  Auf  diese  Bezirke  entfallen  von  den  überhaupt  vorgenommenen
1399  111  Impfungen  890  494  =  6365  %  Impfungen.

In  sämmtlichen  übrigen  Bezirken,  mit  Ausnahme  von  Sachsen-Weimars)  und  des
Reg.-Bezirks  Frankfurts)  sowie  von  Hamburg“)  betrug  die  Verhältnißzahl  der  mit  Thierlymphe
  geimpften  Erstimpflinge  mehr  als  99%.

1)  Vergl.  Anm.  1)  auf  S.  213.

2)  Außerdem  wurden  in  Berlin  und  Mecklenburg-Schwerin,  von  wo  Angaben  über  die  Benutzung  von
Menschenlymphe  fehlen,  02  bezw.  0,01  %  der  Erstimpfungen  mit  Lymphe  unbekannter  Art  ausgeführt.

3)  Vergl.  die  vorstehenden  Ausführungen  über  den  Verbrauch  an  Menschenlymphe.

)  In  Hamburg  wurden  4,02  00  der  Erstimpflinge  mit  unbekannter  Lymphe  geimpft.