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Die  Zahl  der  wegen  Ueberstehens  der  natürlichen  Blattern  Befreiten  hat,  nachdem
sie  im  Vorjahre  den  niedrigsten  Stand  erreicht  hatte,  eine  Zunahme  um  40  aufzuweisen.
Den  Hauptantheil  stellte  die  Kreishauptmannsch.  Bautzen  (46  Befreiungen),  demnächst  sind
zu  erwähnen  die  Reg.-Bezirke  Stettin  (27),  Oppeln  (16),  Gumbinnen  (9),  Köslin  (6).  Im
Uebrigen  waren  noch  30  Bezirke  rc.  mit  je  5  oder  weniger  Fällen  betheiligt,  hiervon  22
Bezirke  mit  ganz  vereinzelten  (1  oder  2)  Befreiungen.

II.  Von  den  wiederimpfpflichtig  gebliebenen  Kindern  wurden  wiedergeimpft:

a)  mit  ErfoooSggg  156656340

b)  ohne  Erfolg  ...  80  515

e)  mit  unbekanntem  Echl  weil  T  zur  ***
erschienen  ...  ...  1976

zusammen  1  138831.

Zu  II  a:  1.  Der  Impfpflicht  genügt  haben  die  mit  Erfolg  geimpften  1  056  340  und
die  zum  dritten  Male  ohne  Erfolg  geimpften  8991,  zusammen  1  065  331  Kinder
—  91/  %  der  Wiederimpfpflichtigen  (im  Vorjahre  1051  878  =  92,10%%).

2.  Von  je  100  vorgenommenen  Wiederimpfungen  waren  erfolgreich  92e
(gegen  93/0  im  Vorjahre).

Höhere  Verhältnißzahlen  für  die  erfolgreichen  Wiederimpfungen  wurden  in  17,  niedrigere
in  64  Bezirken  gefunden,  in  2  Bezirken  (im  Neckar=  und  Jagstkreise)  fand  eine  Veränderung
nicht  statt.  Die  stärkste  Zunahme  wurde  verzeichnet  in  Schwarzburg-Rudolstadt  (um  4,02  %),
der  Prov.  Starkenburg  (3/,/7/  %),  im  Landeskomm.-Bez.  Freiburg  (1/,66  /),  in  der  Prov.  Rheinhessen
  (1/81  %),  im  Reg.-Bez.  Minden  (101  %)  u.  s.  w.,  die  erheblichste  Abnahme  in
Reuß  ä.  L.  (um  80/19  %),  Hamburg  (7)85  %),  der  Kreishauptmannsch.  Bautzen  (6  /#8  %),  in
Schaumburg-Lippe  (4,7  /%),  Sachsen-Meiningen  (4,#6  ⅝%),  im  Reg.-Bez.  Koblenz  (3,5c6%),
Bez.  Lothringen  (3/328  %),  in  den  Reg.-Bezirken  Posen  (3,4%),  Wiesbaden  (3010%  ),  im
oldenburgischen  Fürstenthum  Birkenfeld  (3/041  %),  im  Uebrigen  um  weniger  als  3  %.

Die  höchsten  Erfolgsziffern  wurden  ermittelt  im  Schwarzwaldkreise  (99,50  1%),  Neckarkreise
  (99,40%),  Jagstkreise  (99,60%),  mehr  als  98  %  ferner  in  den  Reg.-Bezirken  Oberbayern,
  Niederbayern,  Pfalz,  Oberfranken,  Unterfranken,  Schwaben,  im  Donaukreise,  im
Landeskomm.-Bez.  Konstanz  und  in  Sachsen-Altenburg,  über  95  bis  98%  17  mal,  über
90  bis  95  %  39  mal,  90  %  und  weniger  15  malij  unter  letzteren  befinden  sich  Reuß  ä.  L.
und  Hamburg  mit  den  niedrigsten  Erfolgsziffern:  71/88  bezw.  46,81  %.

Zu  II  b.  1.  Ohne  Erfolg  war  die  Wiederimpfung  bei  80  515  =  668%  der
Wiederimpfpflichtigen  (gegen  5,72  %  im  Vorjahre).

Das  Verhältniß  gestaltete  sich  günstiger,  d.  h.  die  erfolglosen  Impfungen  haben  abgenommen
  in  15  Bezirken,  ungünstiger  in  68  Bezirken.

Von  je  100  Wiedergeimpften  wurden  7,0’  ohne  Erfolg  geimpft  (gegen  5,/8  im
Vorjahre).  Im  Ganzen  hat  also  eine  Zunahme  der  erfolglosen  Impfungen  stattgefunden.
Dies  zeigte  sich  auch  im  Einzelnen  dadurch,  daß  einerseits  die  Zahl  der  Bezirke  mit  3  %
und  weniger  erfolglosen  Wiederimpfungen  von  24  im  Vorjahre  auf  18  im  Berichtsjahre
siel  und  daß  andererseits  die  Zahl  der  Bezirke  mit  10%  und  mehr  Ausfällen  von  10
auf  15  anwuchs.