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lückenhaft  erwiesen  sich  in  dieser  Beziehung  namentlich  die  preußischen  Zählkarten  (ausgenommen
  diejenigen  aus  Berlin  und  etwa  noch  aus  den  Provinzen  Schleswig-Holstein
und  Hannover),  von  denen  allein  3091  bezügliche  Mitteilungen  nicht  enthielten.  Weit
vollständiger  war  das  Material  aus  den  nichtpreußischen  Reichsgebieten,  indem  hier  insgesamt

  nur  105  Zählkarten  der  Angaben  über  den  Beginn  der  Taubstummheit  entbehrten.

Taub-  er  ¾6—ê5  s#r  Fu  Taub-  Späte  r*zr  kenr  Kii  Elp*r-Bundesstaaten
  stumm  taub-  5g#ae.  #  vorlee  9e,  Bundesstaaten  stumm  taub  rt  lros
e  stumm  ginns  war  das  Gebrechen  ,  seit  stumm  ginus  war  das  Geb  bre
bezw.  Landesteile  srühester  gewor.  W  Fenßeer  päter  bezw.  Landesteile  frssene  gewor-  K—  fealen
JugendEden  stumm  Jugend  Jugend  den  stumm.  Sutzend-  spaͤter
beit  entstanden  heitW  entstanden
Ostpreußen7031550448,  Melenb.-Streliz  55  10  —3,  1601
Westpreußßße861171144½2  Oldenburegß13528  1  528r—  17,
Stadt  Berlln1050026003„  Braunfchweig.  "2371544444
Brandenburg935266  2ê2  Sachsen-Meiningenn168  66—%%  2
Pommeren388273184483,,9  16,  Sachsen=  Altenburg  59  27  68,  81
Posen  220750  H  8681#  Sachsen-Coburg-Schlesten
  3192  860  t  4%1  Gotha  127—81  18,1
Sachsen  1  574847384“  15,  Dnhalt  1182  —82  17,
Schleswig-Holstein  674410  618,  ,,chwarzburg-Son-Hannoer456185⅜
  1  dershauser  25  122—632
Westfalen  1518285208  84“2CODSchwarzburg-Hessen-Nassaur.
  171|199  223  85“  4  Rudolstdt.  60  1995  24
Rheinprorins28051  Waldeck  38  5  486,  13
Hohenzolleen  41  4  421°99  8,0  Reuß  ä.  L.  25  5  83,  16,
Preußen  23  575|4  782  8  001|)|83,  16%  Reuß  j.  L.  8485  29
Bayeern  4623  7900  81185,,  48Schaumburg=  Lippe  271  1—%  93,  6,
Königr.  Sachsen.  .  17631  6311  2h  78,0  26,  Lippe  731  103188,  132y%
Württemberg.195258  übeck.  39  16—0%  29½
Baden  1  6ö049  28Bremen  18837  —78“  21
Hessen  749155  82,  17  Oamburg1600  7  7022595
Mecklenb.-Schwerin  389  92  480,  19,  Esaß-Lothringen  I  1  197/  1399  —  89.,  10,
Sachsen-Weimaer.41167  20,Deutsches  Reich  *  693  -  861  ß  196  82  17  ½

Vergleichsweise  viele  Fälle  von  frühzeitig  entstandener  Taubstummheit  wurden  hiernach

  in  den  süddeutschen  Bundesstaaten  einschließlich  Hohenzollern  und  Elsaß-Lothringen,
aber  ausschließlich  Baden,  und  in  dem  bei  weitem  größten  Teil  der  westlichen  und  nordwestlichen
  Landesteile  und  Reichsgebiete  festgestellt,  während  das  Königreich  Sachsen,  Baden,
Braunschweig,  Berlin  und  sämtliche  Hansestädte  sowie  fast  alle  thüringischen  Staaten  und
die  meisten  östlichen  preußischen  Provinzen,  besonders  viele  Fälle  von  später  entstandener
Taubstummheit  aufwiesen.  Wie  es  scheint,  tritt  die  letztgenannte  Form  des  Gebrechens
unter  der  slavischen  Rasse  häufiger  als  unter  der  reindeutschen  in  Erscheinung;  in  den
7  preußischen  Regierungsbezirken  mit  zahlreicher  polnischer  Bevölkerung  (S.  19)  litten
nämlich  von  7579  Taubstummen  deutscher  Muttersprache  2  030  oder  26,,  %,  von  47470
Taubstummen  polnischen  Sprachstammes  aber  1395  oder  31,%%  an  später  entstandener
Taubstummheit.

Annähernd  kann  die  Zahl  der  wirklich  angeborenen,  d.  h.  fötal  entstandenen  Fälle
von  Taubstummheit  aus  dem  vorliegenden  Material  auf  die  Weise  ermittelt  werden,  daß
man  die  jährliche  Durchschnittszahl  der  „später“  d.  i.  innerhalb  der  5  Jahre  vom  voll-9)

  Der  anscheinende  Widerspruch  zwischen  einigen  Ziffern  dieser  Ubersicht  mit  der  kartographischen  Darstellung  der
Tafel  III  erklärt  sich  daraus,  daß  in  der  letzteren  die  Stufenfolge  nach  absoluten  Zahlen  wiedergegeben  ist.