Laufende  Nr.  s

Anstalt

Impftiere  wurden  geimpft

mit

Menschenlymphe


Tierlymphe


Menschenund
  Tierlymphe


Bemerkungen

8

10

11

12

13

67

17

79

112

74

26

24

82

74

136

24

74

26

Herbste  wurde  Bariolavakzine  von  Hamburg
und  Oppeln  zur  Verfügung  gestellt,  welche
beide  von  guter  Wirksamkeit  waren.

79  Tiere  wurden  mit  Kälberlymphe,  2  mit
umanisierter  Lymphe  und  1  mit  Barizellen.

ymphe  geimpft.

Von  den  74  Tieren  wurden  65  mit  Kinderlymphe

  geimpft,  7  mit  Tierlymphe;  bei
2  Tieren  wurde  eine  Emulsion  verimpft,
welche  von  den  aus  Oppeln  erhaltenen
Pustelborken  eines  Pockenkranken  hergestellt
worden  war.

Geimpft  wurden  im  Januar  und  Februar
26  Tiere  mit  Kälberlymphe  aus  dem  Jahre
1903.  Als  sich  die  auf  diese  Weise  fortepflanzte
  Lymphe  bei  mehreren  Tieren  als
shwach  und  wentz  haltbar  erwies,  wurden
im  März,  April  und  Anfang  Mai  44
Tiere  mit  Stammlymphe  geimpft,  welche
andere  deutsche  Impfinstitute  aushilfsweise
zur  Verfügung  gestellt  hatten.  In  der
zweiten  Hälfste  des  Mai  und  im  Juni
wuroen  14  Tiere  mit  humanisierter  Lymphe,
3  mit  humanisierter  und  selbsterzeugter
animaler,  16  nur  mit  solcher  animalen
Lymphe  aus  dem  Jahre  1904  geimuft.
Im  August  wurden  8  Tiere  mit  eigner
animaler,  3  mit  fremder  animaler  Lymyhe,
im  September,  Oktober  und  November
wurden  3  Kälber  mit  humanisierter,  4  mit
humanisierter  und  animaler,  15  mit
animaler  erster  und  zweiter  Fortzüchtung
geimypft.

Zur  Impfung  der  Kälber  wurde  teils
humanisierte,  teils  in  der  eigenen  Anstalt
erzeugte  Kälberlymphe  benutzt,  im  Anfange
der  Impfzeit  auch  solche  aus  der  Darmstädter
  Anstalt.

Der  I##ffoof  war  animalen  Ursprungs.
Bei  den  ersten  3  Tieren,  welche  anfangs
Februar  noch  mit  vorjähriger  Lyumphe  (vom
Tier  Nr.  66  im  September  abgenommen)
eimpft  wurden,  schlug  die  Impfung  nur
föwoch  an,  zwel  davon  wurden  auch  vom
Tierarzt  beanstandet,  von  der  2.  Reihe
(Nr.  4,  5,  6)  aber  konnten  Nr.  5  und  6
als  Stammtiere  gelten,  und  so  wurde  nach
und  nach  ein  Vorrat  am  Lymyhe  gesammelt,
aus  welchem  bis  zum  Beginn  der  öffentlichen
Impfungen  im  Mai  der  Bedarf  der  Oberamtsärzte
  gedeckt  werden  konnte.

Von  den  26  Tieren  wurden  14  mit  vorjähriger
  Lymphe  (von  dem  seit  1884  in
der  Anstalt  fortgezüchteten  Stamm)  geimpft
und  zwar  die  beiden  ersten  Tiere  mit  311
und  262  Tage  alter  Lymphe  ohne  Zusatz
von  frischer  Lymphe,  die  übrigen  mit  solchem

5  *