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einem  „u.“  in  der  Rubrik  Bemerkungen  verzeichnet.  In  diesem  Jahr  wurden  von  1166
Wiederimpflingen  263  mit  „u.“  bezeichnet,  d.  i.  22,6  %.

In  Karlsruhe  waren  die  diesjährigen  Impferfolge  als  recht  gut  zu  bezeichnen.  Bei
den  öffentlichen  Impfungen  waren  von  45  007  Erstimpfungen  43  871  oder  97,5%,  von
34562  Wiederimpfungen  33  911  oder  98.1%  erfolgreich.  Jedoch  wurden  in  den  einzelnen
Bezirken  und  von  den  einzelnen  öffentlichen  Impfärzten  durchaus  nicht  immer  gleiche  Erfolge
erzielt.  Bei  den  Gesamtimpfungen  (Erst=  und  Wiederimpfungen)  waren  100%  erfolgreich
in  den  Bezirken  Müllheim  und  Eppingen,  99  bis  100  %  in  Achern,  Adelsheim,  Boxberg,
Ettenheim,  Durlach,  Breisach,  Karlsruhe  Land,  Kehl,  Lahr,  Mosbach,  Pforzheim,  Schönau,
Sinsheim,  Stockach,  Villingen,  Wolfach,  98  bis  99%  in  Weinheim,  Rastatt,  Oberkirch,
Lörrach,  Konstanz,  Bonndorf,  Bretten,  Buchen  und  Donaueschingen,  97  bis  98%  in  Ettlingen,
Engen,  Schwetzingen,  Waldshut  und  Waldkirch,  96  bis  970%  in  Wertheim,  Tauberbischofsheim,
  Offenburg,  Mannheim  1,  Karlsruhe  Stadt  und  Eberbach,  95  bis  96%  in  Bühl,
Emmendingen,  Neustadt,  94  bis  95%  in  Überlingen,  Meßkirch,  Mannheim  II  und  Bruchsal,
93  bis  94%  in  Pfullendorf  und  Triberg,  92  bis  93%  in  Säckingen,  91  bis  92%  in
Freiburg,  90  bis  91%  in  Heidelberg  Land,  insgesamt  also  von  90  bis  100  %  in  50  von
55  Bezirken,  und  nur  3  Bezirke  wiesen  Impferfolge  von  weniger  als  82  %  auf,  nämlich
Schopfheim  solche  von  72,  Staufen  von  78,  Heidelberg  Stadt  von  81,8%%.  Diese  letzten
3  Impferfolgsziffern,  die  als  durchaus  zu  gering  bezeichnet  werden  müssen,  können  dem  Berichte
zufolge  unmöglich  auf  eine  schlechte  Beschaffenheit  der  von  der  Impfanstalt  gelieferten  Lymphe
zurückgeführt  werden;  hier  müssen  Fehler  bei  der  Ausführung  der  Impfung  oder  bei  der
Aufbewahrung  des  Impfstoffes  bis  zur  Impfung  oder  dergl.  die  Schuld  tragen.  Daß  die
seitens  der  Anstalt  gelieferte  Lomphe  von  vorzüglicher  Wirkung  war,  bewiesen  die  von  den
Privatärzten  sowie  den  Militärärzten  erzielten  Erfolge.

In  Weimar  hat  der  Betrieb  im  Jahre  1904  sich  sehr  viel  ruhiger  und  sicherer  abgewickelt
  als  im  Vorjahre.  Die  Herstellung  des  voraussichtlich  nötigen  Bedarfs  hat  immer
4  Wochen  vorher  begonnen  mit  der  Vorimpfung  der  Kaninchen.  Die  14  bis  21  Tage  abgelagerte
  Kälberlymphe  hat  nach  den  Mitteilungen  der  Impfärzte  gleichmäßige,  wenig  entzündliche
  Pusteln  geliefert.  Der  persönliche  Erfolg  war  vorzüglich,  mit  einer  Ausnahme  im  Juni.

Von  der  Aufstellung  einer  Statistik  über  den  Impferfolg  der  verschickten  Lymphe  in
der  seit  14  Jahren  geübten  Weise  ist  diesmal  abgesehen  worden,  weil  andere,  durch  gleich
günstige  Erfolge  ausgezeichnete  Anstalten  dies  unterlassen  haben.

Die  von  der  Impfanstalt  in  den  Jahren  1903  und  1904  ausgeführten  Erst-  und
Wiederimpfungen  hatten  folgendes  Ergebnis:

a.  Erstimpfungen.

Impf-  mit  ohne  mit  ohne
Jahre  lingeseErfolg  5%  Erfolg  5%  Schnitte  Erfolg  5  Erfolg  r

1903  334  331  9910  3  0,%%  1  38181227  91,°n  121  8,  vs
1904  360  356  9866  4  1,11  1440  11310  90,  130  9,oa

b.  Wiederimpfungen.

565
580

1908
1904

555
562

98,n
96,  s0

10
18

2260
2840

1„

3,10

15,00

2  007  14,24

1921  85,00  339

Besonderheiten  in  der  Wirksamkeit  waren  nicht  zu  berichten.