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Noch  Tabelle  III.  Metz.

Lymphe  Etwa  3  Wochen
von  Sofort  nach  Empfang  nach  deuptsacn-  gesundene
Kalb  Nr.  Entnahme  vom  Kalbe  rten
7  890  000—420  000  8  500—  12  500  Staphylokokken  und  Streptokokken
8  320  000—325  000  6  000—  14  000  Staphylokokken
9  2,0  —4,7  Millionen  78000—130  000  2
10  0,75—1,/  „  29  000—  60  000  Staphylokokken  und  Streptokokken
13  260  000—320  000  31  000—  55,000  5  2  »
14  440  000—575  000  5000—  12000
15  325  000—680  000  15  000—  45  000  »
16  280  000—325  000  12  400—  21.000  „
17  1,06  —  3,  Millionen  80  000—200  000  „  2
18  2,2  —14  „  72000—160  000  "  „

Der  Bakteriengehalt  der  Lympheproben  hat  sich  demnach  in  allen  Fällen  ganz
beträchtlich  vermindert;  in  einigen  wenigen  Proben,  bei  denen  auch  nach  dreiwöchigem
Lagern  noch  über  100,000  Bakterien  aus  1  g  Lymphe  gezüchtet  wurden,  ist  die  Anfangszahl
  so  groß  gewesen,  daß  die  prozentuale  Verminderung  der  der  übrigen  Proben  ungefähr
gleichkkommt.  .

Wie  bisher,  so  gehörte  auch  diesmal  die  Mehrzahl  der  aus  der  Lymphe  gezüchteten
Bakterienarten  den  Mikrokokken,  Staphylokokken  und  Streptokokken  an.  Neben  diesen  befanden
sich  einige  Bakterienarten,  die  der  Hauptsache  nach  wohl  von  der  Haut  der  Impfkälber
stammten.  Eine  schädliche  Nebenwirkung  der  Lymphe  für  die  üblichen  Versuchstiere  konnte
nach  dreiwöchigem  Lagern  bei  keiner  der  Lympheproben  nachgewiesen  werden.  Gegenüber
neuerdings  veröffentlichten  Erfahrungen,  wonach  in  der  Lymphe  Tetanuskeime  gefunden
wurden,  mag  betont  werden,  daß  bei  keinem  der  Versuchstiere  auch  nur  Spuren  tetanischer
Erscheinungen  beobachtet  wurden.

Nach  der  jedesmaligen  Feststellung  des  Ergebnisses  der  2.  Untersuchung  der  Lymphe--proben

  und  der  Tierversuche  wurde  den  Vorständen  der  Lymphanstalten  sogleich  ein  kurzer
Bericht  zugesandt.