—  173  —
Auf  je  10  000  Konfessionsgenossen  kamen:

evan=  katho-  «  evan-!atho-..
Staaten  gelische  lische  indiste  Staaten  gelische  lische  iadische
Blinde  Blinde

Preußdgßen  6,  5“*5  89  Anhalt....  4  l.  6,
Bayern  .........  5,«  566.  7,  Schwarzburg-Sonders-Sachsen
  6,6  4,1  66%  hHhausen  8,0  27,0  —
Wurttemberg.......  ..  .  6,a  5,n  5,0  Schwarzburg-Rudolstadt..0  14,  –
Baden  5,n  5,  7,6  Waldckckckk  9,n  21,6  —
Hessen  5,2  8,8  7,2  Reuß  ä.  ........  ...  5,5  —  —
Mecklenburg-Schwerin  .  .  7,6  3,  —  Reuß  j.  L.  ........  ...  9,n  3,P  —
Sachsen  ·  Weimar  ....  ...  9.n  6,"  8,4  Schaumburg-Lipe  3,5  —  77,
Mecklenburg-Strelit.6,  —  6040,  Lipen  46  1,  22,8
Oldenburg  ............  2,0  5,6  29,  Lübeckk  5,  9,,  14,0
Braunschweig  5%  2,  11,  Bremen  ..  4,s  4,  7,1
Sachsen-Meiningen  45  2,  7,.  Hamburg  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  3,  2,6  5,0
Sachsen-Altenburg  ..  .  ..  8,  2,  —  Elsaß-Lothringgen  5½  5,  6,
Sachsen-Coburg--Gotha  8,0  832,0  Deutsches  Reich  6,  56  88

Mehrfaches  Vorkommen  der  Blindheit  in  derselben  Familie.
Bgl.  hierzu  die  letzten  Spalten  der  Tabelle  C  auf  S.  831*  bis  355“  der  Anlagen.

Vorausgeschickt  muß  werden,  daß  unter  den  Haushaltungs=  oder  Familienmitgliedern,
welche  hier  in  Betracht  kommen,  jedenfalls  viele  Blinde  aufgeführt  sind,  die  nicht  in
verwandtschaftlichen  Beziehungen  zu  der  betreffenden  Familie  standen,  sondern  in  derselben
zur  Zeit  der  Volkszählung  als  Lehrlinge  oder  Pensionäre  usw.  lebten.

Unter  den  insgesamt  29  082  Familien  oder  Haushaltungen,  in  welchen  bei  der  Volkszählung
  Blinde  festgestellt  sind,  zählten  28  684  oder  986%  0  je  1  blindes  Mitglied,  352  oder
1,,  %  hatten  je  2  und  38  oder  O,%  je  8  blinde  Familien=  oder  Haushaltsmitglieder,  in  nur
8  Familien  (5  in  Preußen,  je  1  in  Bayern,  Hessen  und  Elsaß-Lothringen)  waren  je  4  blinde
Hausgenossen  vorhanden;  mehr  als  4  Blinde  wurden  in  keiner  Haushaltung  des  Reichs  festgestellt.

Einen  Überblick  über  die  verschiedenartige  Belastung  der  Familien  in  den  einzelnen
Bundesstaaten  gewährt  die  folgende  Zusammenstellung.

Unter  100  Familien  (Haushaltungen)  mit  Blinden  hatten  je

—  —  —  —  —  —  —  —  —  —  —  —  —  ——  —

mehr  als  .  mehr  als
1  Blinden  T  1  Blinden  1  Blinden
Preußen  98,  1,  Anhalllt  100%  —
Bayren  99,.  0,6  Schwarzburg-Sondershausen100,  —
Sachsen  ..  ...  .  ....  .  ...  99,  0,  Schwarzburg-Rudolstadt  97.  2,1
Wüurttemberg.  ...  .....  ..  ...  98,,  1:  Waldeck.  ............  ....  93,  6=Badeeen
  97,  2,1  Reuß  ä.  Bdl.  100,  —
Hessen  97,  2,6  Reuß  L.  ...........  ...  95,1  4,
Mecklenburg-Schwerin  98,  1,#  Schaumburg-Lipbe.  100,  —
Sachsen-Weimer  98,  1,8  Lippe  ..............  .  .  ..  98,2  1,6
Mecklenburg-Strelitz  98,  1,t  Lübckkkkb  100,  —
Oldenburg  ...........  ..  ...  99,s  O,  Bremen  ....  ..  ...  .  .  .  .  ...  94,4  5,
Braunschwieg  99,0  10  h  Hamburg  .  ...  .  .  .  .  .  .  .  ...  97,,  2,
Sachsen-Meiningen  100,0  —  Elsaß-Lothringen  98,  1,
Sachsen-Altenburg  ..  .  .  .  .  .  100  —  ·
Sachsen-Coburg  ·  Gotha  ...  100  —  Deutsches  Reich  —-m-d-  98,6  1,/

1)  Bei  den  Taubstummen  stellte  sich  diese  Ziffer  auf  nur  90,.