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wenn  auch  dann  und  wann  durch  Saumseligkeit  der  Behörden,
deren  Eifer  mit  dem  des  Königs  nicht  immer  gleichen  Schritt
hiel.  oder  durch  Betrugereien  e  der  mit  der  Ansetung  betrauten

3  8  wie  3.  B.  die  Bevölterung  der  Kolonien  A.  B.  C.
am  Bromberger  Kanal  aus  solchen  aArbeiteransiedlungen  hervorgegangen
  ist.

Aber  auch  sonst  war  der  große  König  unablässig  bemüht,  die
Kultur  des  okkupierten  Landes  zu  heben.  1)  Es  gilt  dies  namentlich
  bezüglich  der  Aufrichtung  des  Landbaues.  Immer  wieder
aufs  neue  werden  die  obersten  Verwaltungsbeamten,  der  Oberpräsident
  wie  die  Direktoren  der  Kriegs=  und  Domänenkammern,
mit  ausführlichen  Instruktionen  nach  dieser  Richtung  versehen.
Nicht  leicht  wird  dem  König  gerade  hierin  genug  getan.  Zufrieden
zeigt  er  sich  fast  ausschließlich  mit  der  betreffenden  Tätigkeit  Domhardts,
  während  einzelne  Kammerdirektoren  starke  Mahnungen  und
Verweise  erhalten.  So  schreibt  der  König  einmal  (16.  Februar
Gaudi  zu  Bromberg:  „„ds  ist.  da  eine  wilde  Wirthschaft  bei  Ihnen
und  wird  nicht  darauf  gesehen,  daß  die  Leute  ihre  Felder  gehörig
bedüngen  und  bestellen.  Da  werden  Kriegsräthe  herumgeschickt,
die  nichts  verstehen  von  den  Sachen,  und  Sie  selbst  sehen  nicht
nach.  Ich  bin  überhaupt  sehr  schlecht  zufrieden  von  Ihrer  Wirthschaft,
  und  wenn  Ihr  Mir  den  Kopf  toll  macht,  so  werde  Ich
einen.  Anderen  hinschicken  und  lassen  durch  den  alles  auf  das  genaueste
  examinieren.“  „Ihr  seyd  Ertz  Schäckers“,  fügt  der  König
  eigenhändig  einer  in  genannter  Beziehung  tadelnden  Ordré
an  die  Marienwerder  Kammer  hinzu:  „wartet  nur,  daß  Ich  nach
Preußen  komme!“

„  den  Meobrun  für  die  dordenns  der  si.*  ge—

für  die  Landeskultur.  II.  8.  76—82.