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wo  Batterie  und  Zollhaus  errichtet  werden  sollten.  Aber  bereits
war  ein  Bericht  von  Domhardt  unterwegs,  aus  welchem  der  König
mit  Vergnügen  erfuhr,  daß  die  Gefälle  zu  erfolgen  anfingen.  Gleich
darauf  kamen  die  Regiebeamten  und  übernahmen  die  Zollerhebung
am  Danziger  Fahrwasser.  Zum  Commissarius  loci  in  den  von
Preußen  besetzten  Vorstädten  von  Danzig  hatte  Domhardt  einen
Geheimen  Rat  Tietz  vorgeschlagen,  aber  Friedrich  mochte  das  wegen
  der  Einfalt  und  Dummheit  des  Mannes  nicht  zugeben,  son—
dern  verlangte,  daß  Domhardt  dazu  ein  anderes,  munteres,  jedoch
der  dortigen  Umstände  kundiges  Subjekt  ausfindig  machen  sollte.

Mit  der  Feststellung  der  Kontribution  war  inzwischen
Roden  weit  vorgeschritten.  Am  15.  Dezember  1772  hatte  derselbe
die  Bewohner  der  neuen  Provinz  von  dem,  was  geschehen  sollte,
bereits  in  Kenntnis  gesetzt  und  ihnen  zugleich  angezeigt,  daß  dasjenige,
  was  sie  etwa  verschwiegen,  vom  Staat  eingezogen  werden
sollte;  50  General=  und  131  Spezialfragen,  die  schon  im  voraus
festgestellt  worden  waren,  mußten  beantwortet  werden.  Am  24.
September  begann  das  Geschäft  in  Ermeland,  darauf  kam  Elbing,
Marienburg,  Kulm  und  Pommerellen  an  die  Reihe,  den  Beschluß
machte  der  Netzebezirk.  Die  Besitzer  mußten  ihre  Originaldokumente
  dem  Kommissarius  vorlegen  und  beglaubigte  Abschriften
bei  den  Akten  zurücklassen;  auch  wurden  sie  bei  dieser  Gelegenheit
nochmals  an  den  Nachteil  erinnert,  welchen  ein  Verschweigen  für
sie  haben  würde.  Nach  geschehener  Aufnahme  gab  der  Oekonomiebeamte
  sein  Gutachten  über  die  Aussaat  und  den  Ertrag  des
Ackers  ab,  und  hierauf  verfertigte  der  Kommissarius  einen  Anschlag,
  wie  viel  das  Gut  oder  das  Dorf  zahlen  könnte;  die  darauf
  haftenden  Ausgaben,  als  Zins,  Dienste,  Decem,  wurden  abgezogen
  und  von  der  überbleibenden  Summe  die  Kontribution
bei  den  Bauern  mit  33½⅛  Prozent  festgesetzt.  Die  katholischen
Edelleute  klassifizierte  man  zu  25  Prozent,  den  evangelischen  dagegen
  erließ  der  König  5  Prozent.  Die  Klöster  und  Stifter  endlich
  mußten,  wie  in  Schlesien,  50  Prozent  geben.  „Unsere  Bischöfe
  behalten  24,000  Thaler  Rente,  die  Aebte  7000,“  schrieb
Friedrich  Ende  Februar  an  Voltaire;  „die  Apostel  hatten  nicht
so  viel.  Man  setzte  sich  mit  jenen  so  auseinander,  daß  man  sie  der
weltlichen  Sorgen  entlediget,  damit  sie,  ohne  sich  zu  zerstreuen,
trachten  können,  das  himmlische  Jerusalem,  welches  ihr  wahres