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abgesetzt  wird.  Demnächst  muß  auch  darauf  raffiniret  werden,  was  bey
den  Wollen  und  Baum-Wollen  Manufacturen  noch  für  Verbesserungen
zu  machen;  besonders  werden  von  letztern  noch  mehr  Manufacturen  anzu—
legen  seyn,  da  sie  den  starken  Absatz  nach  Pohlen  davon  haben;  nur
müssen  solche  auch  in  der  Nähe  von  Pohlen  etabliret  werden.  Culm  und
die  Gegend  wird  sich  zum  besten  dazu  schicken,  indem  sie  daselbst  die
Baum-Wolle  zu  Wasser  bequem  und  mit  leichten  Transport-Kosten
kriegen  können,  und  zum  Absatz  der  Waaren  Pohlen  in  der  Nähe  haben;
desgleichen  ist  auch  auf  die  Vermehrung  des  Hanf-Baues  zu  denken,
theils  um  solche  grobe  Packleinwand,  die  sehr  viel  gebraucht  wird,  theils
auch  Segel-Tuch  und  andere  Arten  von  Leinwand  davon  zu  fabriciren;
und  muß  das  denn  ordentlich  überlegt  werden,  wo  nehmlich  zu  viel
Korn  gebauet  wird,  das  an  sich  nur  schlecht  geräth,  und  von  dem  der
Absatz  nicht  so  gut  ist,  daß  an  den  Orten  mehr  Hanf  gebauet  wird,
besonders  da,  wo  das  Korn  am  schlechtesten  geräth;  auch  können  sie  an
den  Orten  Farbe-Kräuter  bauen,  wo  zu  viel  Korn  ist,  das  nicht  zu
debitiren  stehet.  Da  auch  die  Pohlen  das  englische  Bier  sehr  gern  trinken
und  ein  Haufen  consumiren,  so  ist  es  sehr  gut,  wenn  in  einer  von
den  Städten  nach  Pohlen  zu  eine  englische  Bier-Brauerey  angelegt  wird,
da  sie  denn,  wenn  sie  zu  viel  Getreide  haben,  dergleichen  Bier  davon
brauen  können,  das  sey  nun  von  Gersten  oder  Weizen.  Ueberhaupt  ist
das  Bierbrauen  eine  Hauptsache,  sowohl  in  Ansehung  der  Consumtion  des
Getreides,  als  auch  um  die  Städte  dadurch  aufzuhelfen.  Und  weil  ich
die  Stadt  Culm  gerne  aufgeholfen  wissen  möchte,  so  würde  es  ein  vieles
dazu  beytragen,  wenn  daselbst  ein  paar  Brauereyen  angelegt  würden,
auf  Englische  Arth,  und  müßte  sodann  die  Vorsicht  gebraucht  werden,
das  Bier  überall  nach  englischer  Weise  zu  brauen  und  zu  behandeln,
auch  in  die  nemlichen  Gefässe  und  Bouteillen  zu  verschicken,  daß  es
durchgehends  als  würklich  englisches  Bier  passirte  und  nicht  den  Namen
von  Culm'schen  Bier  kriegte.  In  Ansehung  der  Glashütten  wird  eben
wohl  auch  was  zu  thun  seyn  und  werden  davon  noch  einige  hin  und
wieder  angeleget  werden  können,  auf  daß  wir  so  vieles  Glas  machen,
wie  wir  im  Lande  gebrauchen  und  alles  fremde  Glas  entbehren  können.
Es  müssen  jedoch  dazu  solche  Oerter  ausgesucht  werden,  wo  viel  Holzund
  gar  kein  anderer  Absatz  davon  ist.  Alle  diese  Sachen  nun  müsset
Ihr  wohl  und  reiflich  überlegen  und  darauf  denken,  wie  zur  Aufnahme
der  Euch  anvertrauten  Departements  der  beste  Gebrauch  davon  zu  machen
ist.  Besonders  aber  müsset  Ihr  Euch  angelegen  seyn  lassen,  alle  noch
ausstehende  Reste  endlich  mal  ohne  Anstand  einzutreiben,  damit  deshalben
  einmal  Richtigkeit  getroffen  werden  könne.  Was  die  80/m  Thlr.
alte  Reste  anlanget,  so  werde  Ich  solche  zu  Berlin  bezahlen,  und  können
solche  allhier  alsdenn  abgeschrieben  werden:  alle  übrige  Rückstände  hingegen
  müßt  Ihr  schlechterdings  beitreiben  und  abführen;  Ich  nehme  deshalben
  gantz  und  gar  keine  Entschuldigung  weiter  an,  sondern  halte  Ich
Mich  lediglich  an  Euch,  denn  Ihr  seyd  verbunden,  für  die  Richtigkeit