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Die  Handschriften  wurden  in  der  Göttinger  Bibliothek  zuerst  im
Realkataloge  zwischen  den  Büchern  eingetragen,  dann  wurde  für
jede  Handschrift  ein  besonderes  Blatt  angelegt.  Im  Auftrage  der
Regierung  arbeitete  Professor  Emil  F.  Roessler  1855/7  an  einer  Beschreibung
  der  Handschriften.  In  den  Jahren  1863/6  verfertigte  der
Bibliothekar  W.  Müldener  ein  alphabetisches  Register  über  die  Handschriften
  in  zwei  Bänden.

Dureh  diese  früheren  Arbeiten  war  die  vorliegende  Beschreibung
der  Handsehriften  nur  wenig  gefördert.  Grosse  Theile  dieser  Beschreibung
  sind  ausgeführt  von  Dr.  Karl  Meyer  aus  Hannover  und
von  Dr.  Otto  Günther  aus  Lüneburg,  ein  kleiner  von  Dr.  Jakob  Schwalm
aus  Dresden.  Iliesige  und  auswärtige  Gelehrte  und  Behörden,  insbesondere
  der  Vorstand  und  die  Beamten  der  hiesigen  Universitätsbibliothek,
  haben  die  Arbeit  vielseitig  unterstützt.

Dieser  Theil  enthält  die  Handschriften,  welche  unter  Philologie,
Historia  litteraria,  Philosophie  und  Jurisprudenz  (nebst  den  Deduetionen)
  aufgestellt  sind.  Da  der  Druck  des  Bandes  schon  vor
längerer  Zeit  abgeschlossen  wurde,  so  haben  sich  inzwischen  Nachträge
  (8.986/7)  ergeben.