Philol.5—10  r

Es  sind  40  Epigramme  aus  dem  5.,  3  aus  dem  7.  Buche.  »ie  sind
also  wohl  aus  dem  Palatinus  abgeschrieben,  als  dieser  noch  in
Heidelberg  war.

Philol.7  15Bl.  zu  21:15Y,  cm.  17.  Jahrh.

Bl.1—5  Thaten  des  /lerkules,  Anf.  Tot  Hoaxi£ovs  dvdgıxoüs  dexadto
  ’Evrsvdev  Exuavdanre  guAdeng  @$Aovs;  "ex  chartaceo  Is.  Vossil,
2.  Sept.1666”.

Bl.5b—  15  Tasıs  rooxadeögas  ‚unTgonolrom,  LOKLERIOXONOL,  Eni-0xX0R0L,
  al  Erapglaı  xal  röAsıs  ai  ÜrÖ  rov  Baoılea  TV  doyualam
droızoluevan  Tov  Er»  Korotaprırovroisı  “ex  chirographo  Vulcanii’;  am
Rand  ist  eine  andere  Hft.  verglichen.  “Edidit  Jac.  Goar  ad  calcem
Codini  de  off.  p.365°.  Die  Hft.  wurde  1785  aus  Abrah.  Gronov’s

Bibliothek  gekauft.

Philol.8  2DBde.,  Bd.I:  7  Bl.  und  S.1—113;  Bd.  II:  1Bl.
und  8.119  —  276,  32  cm.  hoch,  21  breit.  1777.

Schriften  und  Bruchstücke  der  griechischen  Chemiker:  Stephanus
  Alex.,  Heliodor,  Theophrast,  Hierotheus,  Archelaus,  Pelagius,
Östhanes,  Democrit,  Synesius,  Zosimus,  Olympiodor,  des  Anepigraphus
und  des  Christianus:  aus  der  Handschrift  in  Kassel  abgeschrieben
von  Frid.  Jos.  Wilh.  Schroeder  1777.

In  Kassel  liegt  eine  Abschrift  der  Chemiei  in  2  Bänden,  eine
genaue  Copie  der  alten  Handschrift  in  San  Marco  in  Venedig,  aus
welcher  alle  die  bekannten  Handschriften  dieser  wichtigen  Sammlung
abstammen.  An  den  Rand  der  Kasseler  Handschrift  sind.von  alter
Hand  die  Lesarten  einer  andern  verderbten  Handschrift  geschrieben.
Wiederum  hat  der  Alchimist  John  Dee,  welcher  diese  Handschrift
besessen  hat,  selbst  Noten  an  den  Rand  geschrieben.  Alle  diese
Bestandtheile  schrieb  der  marburger  Professor  Schröder,  der  letzte
Alchimist,  getreu  ab  und  fügte  hier  und  da  selbst  neue  Noten  hinzu;
er  betitelte  das  Ganze  “  Antiqnitatis  Aegyptiacae  varii  codices  collecti
et  conscripti  ab  exemplari  bibliothecae  Cassel.”  Dies  ist  unsere  Handschrift.
  Verarbeitet  hat  Schröder  hieraus  Manches  in  seiner  “Neuen
Sammlung  der  Bibliothek  für  die  höhere  Naturwissenschaft  und
Chemie’.

Die  erste  Ausgabe  dieser  wichtigen  Sammlung  "Colleetion  des
anciens  Alchimistes  Grees  .  .  par  Berthelot’  (Texte  Gree  par  Ruelle.
Paris  1888)  kennt  weder  die  Kasseler  noch  die  Göttinger  Abschrift.
Dadurch,  dass  diese  Ausgabe  sich  an  eine  Handschrift  angeschlossen
hat,  in  welcher  der  Wortlaut  abgeändert  ist,  kleine  Stücke  und  grosse
Traktate  getälscht  sind,  ist  sie  überhaupt  unbrauchbar.  Die  im
10.  Jahrhundert  vorhandenen  Schriften  der  Art  und  den  ältesten
Wortlaut  derselben  enthalten  nur  die  Venezianer  Handschrift  und
deren  unmittelbare  Abschriften,  zu  denen  die  Kasseler  gehört.

Philol.10  A4Bl.  zu  19:13Y,cm.  Ende  des  18.  Jahrh.

“DTeoi  Tg  tod  Nellov  AraningW0ens  diayopoı  dosaı;  ex  bibliotheca
Barberini’,  von  J.  Ph.  Siebenkees  abgeschrieben,  aus  dessen  Bibliothek
  die  Abschrift  stammt.  Der  Text  stimmt  ganz  mit  Stephanus.
Über  die  Schrift  selbst  vgl.  Rose  Aneed.  I  8.12  und  13.