10  Goettingen,  Universitäts  -  Bibliothek

sind  dicht  bedeckt  mit  Scholien,  manche  stehen  auch  über  den  Versen
selbst.  Die  Lesarten  und  die  Scholien  sind  von  Jo.  Gottl.  Schneider
in  seinen  Ausgaben  der  beiden  Gedichte  benutzt;  vgl.  Alexiph.  1792
p.  XIH.  Eine  von  H.  Nöhden  gefertigte  Abschrift  der  Scholien  ist
als  Codex  H.  nat.7  eingereiht.

“E  copiis  librariis  Jo.  Nadleri  duci  Sax.  Coburg.  Mein.  a  consil.
secr.  a.1774  divenditis’.

Philol.  30  Sammelband  in  4°  von  133  Blättern  aus  dem
Schluss  des  18.  Jahrhunderts.

.  Bl.1  Übersicht  der  Handschrift  von  Heyne.  Bl.2  Heyne’s
Übersicht  von  Mingarelli’s  Papieren.  B1.3—8:  4  lat.  Briefe  des
J.  Al.  Mingarelli  an  Heyne  a.  1777.  1778.  1790  und1792.   B1.9—81
Mingarell’s  Bemerkungen  zu  Pindar,  ältere  und  neuere  Versuche;
vgl.  Heyne’s  Pindar  Ip.  XIV  und  XLVIL.  DB1.82—89  Lectiones  fragmenti
  (Olymp.  X  —XIV)  bibl.  Cygneae  (Zwickau)  a  Martyni  Laguna
excerptae;  vgl.  Heyne’s  Praef.  p.  LIU.  Bl.90—95  “Lectiones  codieum
  duorum  Mosquensium  Pindari’;  (vgl.  FHeyne’s  Praef.  p.  LIID
nebst  einem  Briefe  von  Chr.  Fr.  Matthaei  aus  Moscau  31.  Oct.1782,
worin  er  über  die  Hft.  Philol.  no.28  und  über  seine  Ausgabe
des  N.  Testaments  spricht.  B1.97  “Collatio  I  Olymp.  eum  cod.
Augustano  s.  XIII  aut  XIV’;  (von  Reiske’s  Hand?)  B1.99—102
Jac.  Morelli’s  Brief  an  Heyne  aus  Venedig  14.  Febr.  1790  nebst
Vergleichung  von  Olymp.  I  mit  6  Venetianer  Handschriften;  vgl.
Heyne’s  Praef.  p.XLIX.  B1.104—109  Brief  des  (damals  15Jjährigen!)
B.  G.  Niebuhr  aus  Meldorf,  13.  Nov.1791,  an  Heyne  nebst  Vergleichung
  von  Olymp.  I—-II  mit  einer  Kopenhagener  Handschrift;
vgl.  Heyne’s  Praef.  p.  LI.  B1.110—115  "Comparatio  cod.  Florentini
  (Olymp.  I-XIV)’;  so  schrieb  die  erste  Hand;  Heyne  sclırieb
daneben  “e  bibl.  Guelpherb.a.  1798’;  vgl.  Praef.  p.  LIT.  Bl.117—130
Jene  Collation  der  Göttinger  Pindarhft.  (no.29),  welche  in  der  Bibl.
philol.  1779  gedruckt  ist.  Bl.131  und132  Brief  des  Gilbert  Bunington,
  Oxford  1781,  an  (P.  J.)  Bruns  in  Lübeck,  dass  die  Clarendon
Press  Heyne’s  Observationes  und  Collationen  zu  Pindar  kaufen  wolle.
Von  Heyne  geschenkt.

Philol.  31  Druck  des  Pindar,  Leiden  1590,  "zo»  Poayxiov’
also  aus  der  Bibl.  von  Peter  Franceius.  Am  Rande  sind  eine  Menge
(erklärender)  griechischer  Wörter  aus  den  Scholien  beigeschrieben;
sehr  selten  sind  andere  Noten.

Philol.  32  _Derselbe  Druck  des  Pindar  mit  vielen  Randnoten;
  “adnotata  sunt  Antoni  Schultingii”  bemerkt  P.  Burmann
"Fr.  f.  Fr.  nep?,  dem  das  Exemplar  einst  gehörte.

Philol.33   SBl.  zu  0,26:0,20.  18.  Jahırh.

“Lucae  Holstenii  adnotationes  in  Euripidis  tragoedias,  Romae
in  bıbl.  Barberina  conservatae’”.  Es  sind  Lesarten  und  Scholien  aus
einer  Vaticanischen  Hft.  (n0.407  nach  Fabrieius—  Harless  Bibl.  Gr.  II
p.  AVIII)  und  eigene  Bemerkungen  zu  Rhesus  und  zu  Troades  1—426
Steph.,  copirt  von  Joh.  Phil.  Siebenkees,  aus  dessen  Bibliothek
1798  die  Hit.  gekauft  wurde.