Philol.  30—  86  11

Philol.34   6Bl.  zu  0,25:0,18.  18.  Jahrh.

“Scholia  inedita  in  Euripidis  Andromacham  ex  cod.  Barbarin.’
Diese  Scholien  finden  sich  alle  bei  Matthiae  (1818).  Von  J.  P.
Siebenkees  copirt  und  1798  aus  seimer  Bibliothek  erkauft.

Philol.35  79Bl.  zu  0,23:0,19.  18.  Jahrh.

“Euripidis  Orestes  cum  scholiis  graecis  ineditis  ex  codice  Naniano’.
  Die  Scholien  scheinen  werthlos.  Von  J.  P.  Siebenkees
geschrieben  und  aus  dessen  Bibliothek  1798  erkauft.

Philol.  35a  Druck  des  Redners  Aeschines  (Teubner,
Leipzig  1824);  auf  eingezogenen  Blättern  steht  eine  genaue  Vergleichung
  der  Wolfenbüttler  Handschrift,  gefertigt  von  Ludwig
Schweiger.

Philol.  35b  177  und  155  Seiten  zu  27:19  em.  1826.

L.  Dissen’s  Vorlesungen  über  Demosthenes  pro  corona,  und
Otfr.  Müller’s  Vorlesungen  über  Juvenal,  beide  im  Wintersemester
1826/27  in  Göttingen  nachgeschrieben  von  L.  Schweiger.

Philol.  35i  47Bl.  in  4°.  1804.

Fr.  A.  Wolf  Einleitung  in  die  platonischen  Schriften  und  Erklärung
etlicher  Dialoge,  Halle  1804;  lückenhaftes  Collegienheft,  geschrieben
von  H.  G.  J.  Cludius.

Philol.36   4bl.  von  Papier  und  202  Bl.  von  Pergament
in  Holzdeckeln,  die  mit  violettem  Sammt  überzogen  sind.  XV.  Jalırh.

Aristotelis  Physicorum  librı  VII  per  Johannem  Argyropylum
in  Latinum  traducti  ad  Cosmam  Medicem’:  “Cum  in  mniversis  doctrinis’?
  (B1.7—  200)  mit  der  Praefatio  (Bl.3—6)  "Si  qua  me  unquam
tenuit’.  Es  ist  die  ältere,  nicht  die  gedruckte  Fassung.

Der  Hauptwerth  der  Hft.  besteht  in  ihrer  Ausstattung  und  in
ihrer  Geschichte.  Die  Bl.3—200  sind  gross  28:20  em,  die  Textcolumnen
  (18:  101/  em)  in  schöner  italienischer  Schrift  um  1460,
fast  ohne  alle  Abkürzungen.  Am  Rand  von  Bl.7—12  stehen  einige
Inhaltsangaben.  BI1.3  ist  auf  3  Seiten  des  Randes  mit  einer  Leiste
geziert;  dazu  kommen  Initialen  (5:5  em)  auf  Bl.3.  25.  46.  66.  106.
124.  151.  164.  Die  Ornamente  bestehen  hauptsächlich  aus  weissen
Ranken  auf  blauem  Grunde.  Dazu  kommen  auf  Bl.3  Vögel,  Putti
und  ein  Hase.  Auch  auf  den  Schnitt  der  Blätter  sind  Blumen  und
Ranken  und  die  Inhaltsangabe  “Johannes  Argyropilus’  gemalt.

Das  Bi.3  ist  geziert  mit  dem  Wappen  des  Matthias  Corvinus
und  den  Initialen  M.  A(ugustus).  Für  ihn  also  ist  diese  Hit.  geschrieben
  worden.  Die  weitere  Geschichte  der  Hft.  ist  bestimmt
durch  24  Distichen  “Threieiis  quoniam  discedis’  auf  Bl.201  mit  den
Beischriften  “Domino  Georgio  Haymero  ex  Tureia  abeunti  amicorum
suorum  integerrimo  .  ..  2.1568  Elisaeus  Infimarius  seribebat  Hadrianopoli
  in  die  solstitii  verni’.  Zum  Andenken  schenkt  Elisaeus
dieses  Buch,  das  aus  der  Corvinischen  Bibliothek  stamme  und  das
sei  ‘E  manibus  tetris  Propontidis  urbe  redemptum‘.  Nach  weiteren
Inschriften  auf  Bl.2  schenkte  die  Hft.  Georg  ab  Haym  in  Reichenstain
  (in  Oestreich)  1568  seinem  Bruder  Johannes:  1575  besass  sie