Philol.117—129  29

fassend  sind  die  Bemerkungen  zu  Ciris  und  Culex,  denen  umfangreiche
Noten  von  Nie.  Heinsius  und  eine  Vergleichung  der  St.  Galler  Hft.
der  Rätlısel  des  Symphosius  eingereiht  sind.  Diese  Sammlungen
Schrader’s  hat  Heyne  (Vorrede  seines  Virgil)  besproehen  und  benutzt.

Philol.  1224  209  Seiten  zu  29:18  cm.
Vorlesungen  von  Dissen  über  Properz  Göttingen  Soinmer  1826,
S.  117  von  Mitscherlich  über  Horaz  Sat.  und  Epist.,  S.  152  von
OÖ.  Müller  über  Pindar:  Alles  nachgeschrieben  von  Ludw.  Schweiger.

Philol.123  Perg.  107  Bl.  zu  15’),  :9Y/;  cm.  Im  Ende
des  XV.  Jahrh.  wohl  in  Italien  sauber  geschrieben  mit  4  grösseren
(3  cm)  und  vielen  kleinen  (1!/;  cm)  gemalten  Anfangsbuchstaben.

Quinti  Oratii  Flacei  Sermonum  liber  I.  II,  Epistolarum  I.  II  (ohne
die  Ars  poet.).

Philol.124  177  Bl.  zu  21:  13!1/,  cm.  Im  15.  Jahrh.

in  Italien  geschrieben.

Q.  Horatii  Flaceci  Carminum  lib.  I.  H.  II.  IV.  Epodon.  Carmen
saec.  Ars  poet.  Epistolarum  lib.  I.  U.  Sermonum  I  Il.

Vom  Anfang  bis  Epod.  IX  sind  mit  rother  Tinte  Titel,  metrische
und  erklärende  Scholien  eingeschrieben.

Bl.173  Elegantissimi  dieendi  modi  e  multis  auctoribus  comparati
(feine  Wendungen).

Bl.2  “Ex  libris  Congreg.  S.  Mauri  Romae’.  Bl.173  “Ad  usum
Petri  de  Nigrono  G.  (S.?)  D.  Stephani  hito  (?)  a  Dominicho  Cerniae
(Cerinae?)  de  leuanto’.

Philol.125  322  Seiten  zu  17:10  em.  17.  Jahrh.

.  Explieatio  libr.  I.  II.  Horatii’,  carminum.  Deutsche  (prosaische)
Übersetzung  und  etliche  schulmässige  lat.  Erklärungen.

Philol.126  Druck
Livius  (ed.  Gotha  1796)  Buch  I.  I.  IU.  von  L.  Schweiger  verglichen
  mit  Codex  Helmstadt.  43  (Wolfenbüttel  10.48).  Aus  Schweiger’s
  Nachlass.

Philol.127  Perg.  73Bl.  zu  161/),:11lem.  Wohl  noch
XII.  Jahrh.

'  “Ovidius  Fastorum’,  6  Bücher.  Bl.70b  “Ovidius  denuce’”.  Mit
vielen  kurzen  erklärenden  Noten  und  etlichen  Varianten  wohl  von  erster
Hand.  Die  Fasten  hat  Merkel  in  der  Ausgabe  von  1841  (vgl.  Praef.
p-278)  verglichen,  das  Gedicht  de  nuce  Bährens  Poect.  lat.  min.  I
p-89.  Gehörte  “1773  J.  C.  W.  Diederichs,  Erfordiae’  und  wurde
der  Bibliothek  1794  von  Avenarius  m  Hameln  geschenkt;  vgl.  die
folgenden  Handschriften.

Philol.128  und  129  Je5Bl.  zu  23:18/,  em.  1794.

Ben.  Christ.  Avenarius,  Stadt-Schultheiss  in  Hameln:  n0.128)
de  libro  Fastorum  (no.127),  praesertim  an  is  idem  sit,  quo  usus
Heinsius  sub  cod.  Erfordensis  nomine.  10.129)  75  Distichen  "Fastorum
  Ov.  liber  in  bibliothecan  Goettingensem  receptus”.