52  Goettingen,  Universitäts  -  Bibliothek

Bentley’s  Ausgabe  Noten  hineingeschrieben;  in  Bentley’s  Händen  ist
dies  Exemplar  nie  gewesen.

Jakob  wirft  in  seiner  Vorrede  zum  Manilius  S.  XIV  unsere  beiden
Exemplare  n0.135  und  134  zusammen  und  beschuldigt  Bentley
ganz  irrtümlich,  Withof’s  Emendationen  unterschlagen  zu  haben.

10.135:  mit  einigen  ConJecturen  zum  4.  und  der  Vergleichung
einer  Hft.  zum  5.  Buche.  Auf  dem  vorgesetzten  Blatte  steht  “Absolvi
  Manilium  a.  1643  25.  Febr.’

n0.136:  mit  Collation  von  2  alten  Ausgaben  und  des  Vossianus
zur  1.  Hälfte  des  1.  Buches  von  L.  v.  Santen,  aus  dessen  Bibliothek
das  Buch  stammt.

Philol.137  Druck

Manilins  (Ausgabe  von  1655)  mit  zahlreichen  kritischen  und
erklärenden  Noten  von  der  Hand  ‘Petri  Francii‘.  Aus  Santen’s
Bibliothek.

Philol.138  Druck  des  Manilius  (Paris  1786).  Am
Rande  ist  mit  Bleistift  eine  Hft  verglichen.  Dieselbe  Hand  schrieb
auf  das  Titelblatt  "dubner’,  eine  audere  “Varias  lectiones  codiecis
Paris.  adseripsit  Dübner’.
1847  aus  der  Anction  der  Bücher  des  Assessor  Bode  gekauft.

Philol.139  Manilius  (Ausgabe  Jacob’s  von  1846);  am
Rand  hat  Gustav  Loewe  Aug.  1879  mit  Bleistift  genau  verglichen
die  Handschrift  in  Madrid  Nat.  M  31;  dabei  liegt  eine  Durchzeichnung
von  Poggins  Flor.  Unterschrift  im  Cod.  Nac.X,  81  letzte  Seite;
vgl.  Loewe-Hartel  in  Wiener  Sitzuugsber.  113  8.276.

Philol.140  96  Bl.  zu  29:21  em.  15.  Jahrh,  Mit
10  blau  und  roth  gemalten  einfachen  Initialen,  zu  3—4  cm.

Valeriı  Maximi  de  dietis  et  factis  memorabilibus  antiquorum
lib.  I—-IX;  Bl.96  “Deeimus  de  praenomine  .  .  dicerent.  Feliciter
emendavi  descriptum  Ravenne  Rustiecus  Helpidius  Domnulus  v.  ce.
Titulus  abreviatorie.  C.  Titi  Probi  .  .  Romanorum’=  Cod.  Bernensis;
vgl.  Kempf’s  Ausgabe  1854  5.8.  Dann  folgen  Hinweise  auf  einige
wichtige  Erzählungen  “Nota  illum  dignum  et  tempestivum  honori’.

Am  Rande  sind  die  rothen  Überschriften  schwarz  vorgeschrieben;
dann  sind  viele  Varianten  verzeichnet.  Bl.71a  Randnote  “nota  hie
un  bel  traetaet’.

Philoi.141  58Bl.  zu  31!/  :20  em.  Im  Ende  des
15.  Jahrh.  in  Deutschland  geschrieben.  Mit  rothen  Initialen  (Riemenwerk,
  theilweise  bemalt).

“Lueii  Annei  Senecae  Cordub.  maximi  Latinorum  et  institutoris
honeste  vite  ad  Lucillium  Epistolarum  de  vivendi  ratione  praeclarus
et  auro  pretiosior  ineipit  fauste”.  Es  ist  jener  Auszug  aus  den  88
(89)  ersten  Briefen,  der  im  Schluss  des  15.  und  Anfang  des  16.  Jahrh.
öfter  gedruckt  ist.  Diese  Handschrift  scheint  aus  einem  Druck  abgeschrieben;
  am  Rand  stehen  sehr  viele  Erklärungen.