Philol.137—146  383

Voran  geht  die  Vita  “Seneca  Cordubensis  phil.  vir  doctissimus
Cathonis  Stoiei  diseipulus’  und  ein  Briefschema.
17583  aus  Henr.  Meene’s  Bibliothek  erkautft.

Philol.142  Perg.  55  Bl.  zu  14!1/,:10!%,  em.  Von  2
verschiedenen  Händen  im  Ende  des  XH.  Jahrh.  geschrieben.

A.  Bl.1—39  Anmnei  Lucii  Senece  ad  Eburtium  Liberalem  de
beneficiis  vel  Jiberalitate  libri  I—VII.  Unordentlich  geschrieben:
bald  bilden  2,  bald  10  Blätter  eine  Lage;  dann  zählt  z.  B.  Bl.17b:
23,  Bl.18a:  30  Zeilen.

B.  B1l.40—49  Annei  Senecc  de  Olementia  lib.  I.  II  ad  Neronem
discipulum  suum.  Bl.  49—52  (Publilii  Syri)  seutentiae  “  Alienum
est”  bis  "Negandi  causa’,  dann  die  sogenannten  Proverbia  Senccae
“Nondum  felix’  bis  “Zelari  autem’.

Bl.53  Federproben:  z.  B.  “Toute  recommendacion  devant  misse’,
dann  “Liber  beatae  Mariae  Vallis  clarae’.  Aus  des  Helmstädter
Professors  Rud.  Ant.  Fabrieius  Bibliothek  kaufte  die  Hft.  1777  H.  P.
Ö.  Henke;  daher  kam  sie  1811  in  die  hiesige  Bibliothek.

Philol.143  Peıg.  2Bl.  X.  Jahrhı.

Zwei  Blätter  einer  Ilft.  des  Juvenal.  Das  1.Bl.  zu  30:22  cm
ist  nur  oben  und  an  der  Seite  ein  wenig  beschnitten,  sonst  enthält
es  VI  545—568  und  569—592  vollständig  mit  schr  reichen  Scholien.
Das  2.Bl.  (30:14  cm)  ist  Bruchstück:  auf  der  Vorderseite  =  VII
125--146  fehlt  der  Anfang  der  Verse  und  die  linke  Scholienreihe,
auf  der  stark  abgeriebenen  Rückseite  (147—170)  fehlt  der  Schluss
der  Verse  und  die  rechte  Scholienreihe.

Philol.143r  Druck

Quintilian’s  Institutio  (Venedig  1521)  mit  (3  vorn  und  1  hinten)
eingebundenen  Blättern.  Auf  dem  2.  und  3.  Blatte  hat  Phil.
Melanchthon  Einiges  eingeschrieben  (18  Zeilen).  Sonst  ist  dieses
Exemplar,  das  dem  Franeisceus  Pylius  Magdeburgensis  und  Hieronymus
Schurstabius  Norenbergensis  gehörte,  mit  einer  Menge  von  Erklärungen
beschrieben,  die  meistens  von  der  Hand  des  Pylius  herrühren.

Philol.144  Druck  des  Statius  (Lugd.1547),  mit  krit.
Randnoten.  Zu  den  Silvae  sind  nur  Bernart’s  Noten  ausgeschrieben,
doch  zur  Thebais  und  Achilleis  eine  Handschrift;  so  Theb.  187  °M.
diva’;  Il209  hace:  “ac  vel  et.  X  100—105  und  111—117  fehlen.

Philol.145  Druck  des  Statius  (Lugd.1547),  mit  krit.
Noten  zur  Thebais  und  Achilleis.  Es  scheinen  2  Handschriften  und
mindestens  1  Druck  benutzt;  denn  von  X  100—105  ist  bemerkt  “in
uno  exemplari  legebantur,  sed  erant  signati  tamquam  nothi’;  dann
von  111—118  "in  utroque  exempları  deerant”  und  doch  ist  112
Assunt,  116  Invalidusque,  117  lumine  als  Variante  notirt.  Vor
steht  “Gvander  Hoolck  1619”.  dann  von  anderer  Hand  (ähnlich  jener,
welche  die  Noten  schrieb)  “Andreae  Gochenii  J.  L.  Filii”.

Philol.146  Druck  des  Statius  (Antwerp.  1595).
Vor  den  Silvae  steht  “Collatus  eun  Seneusi  manuseripto’;  am  Rande
derselben  steheu  Lesarten;  zu  Thebais  und  Achilleis  so  gut  wie
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