Philol.  172—181  41

Philol.177  3  Bände  zu  31'/,:  19);  em.  Bd.I:  5DBDl.
und  218  Seiten;  doch  sind  nach  5.12:  6,  nach  8.178:  1  und  naeh
S.204:  2  Bl.  eingesetzt;  Bd.  II:  228S.,;  Bd.IlI:  4568.  Um  1756
geschrieben.

“Carmina  quae  ..  Gerlacus  Gerlacius  med.  doctor  mensque
cognatus  ...  cecinit’;  Gerlacius  1.  Jan.  1695  in  Holland  geboren,  lebte
zumeist  in  Deutschland  und  starb  7.  April  1756  in  Ibbenbüren;  vgl.
Boekzaal  der  geleerde  waereld  1756  Mai.  Diese  lateinischen  Gedichte
  (in  Distichen)  behandeln  fast  nur  theologische  oder  biblisclie
Sachen;  einige  sollen  im  Bockzaal  vor  1756  gedruekt  sein.

Diese  3  Bände  scheinen  aus  den  Papieren  des  Gerlacius  selbst
zusammengeschrieben  zu  sein  und  zwar  von  seinen  Verwandten
G.  M(?).  Cloppenburg,  welcher  sich  auf  dem  5.  Vorsetzblatt  des
I.  Bandes  mit  dem  Datum  16.5.1756  eingeschrieben  hat.  Das  1.
und  2.  Vorsetzblatt  enthält  einen  Brief  von  Bening  Med.  Dr.,  14.  Sept.
1784  Neuenhaus  in  der  Grafsehaft  Bentlieim,  mit  dem  er  diese  Bände
der  Göttinger  Bibliothek  schenkt.

Auf  dem  4.  Vorsetzblatt  schrieb  Bening  "Ex  ore  el.  viri  Cloppenburg,
  camerae  Benthemensis  consiliarii  autoris  amico  (so!)  et  cognato
rem  verissimam  accepi,  quod  Gerlacius  Conspectum  chemiae  tlıcoretico-practieae,
  qui  sub  Joannis  Junckeri  nomine  prostat,  composuerit
  huieque  evulgandum  tradiderit,  ab  omni  vana  gloria  ita
remotus,  ut,  ne  illum  nominaret,  interdixerit.  Eine  Junckero  adseripserunt
  librum’.  Jenes  Lehrbuch  der  Chemie  war  einst  weit  verbreitet
  in  lateinischer  und  in  deutscher  Fassung.

Philol.179  158  Seiten,  hoeh  21,  breit  16  cm.  17.  Jahrh.
“Fragmentos  das  obras  de  Luiz  de  Camo&amp;s,  M.S.,  eseritas  Por
Carlos  del  Sotto’.  8.1—149  Abschrift  aus  den  gedruckten  Werken
von  Camoes  nach  einer  zweibändigen  Ausgabe  der  “Rimas’.
S.150—152:  von  anderer  Hand  3  Sonette  in  spanischer  Sprache;
1)  von  Frane.  Bances  Condamo  (7  1709)  en  ludibrio  del  Rey  de
Portugal,  Anfang:  “Que  de  los  Reyes  la  Pulga  tenga  toz’.  2  und  3)
Despique  del  marquez  de  Emseira  por  Portugal,  con  los  mismos
consonantes.
S.153—158:  von  anderer  Hand  6  Liebessonette  in  portug.  Sprache
"Soliloquio  de  hum  triste  ou  vinde  cantar  hü.  Cisne:  Sensitivo  eristal’.  .

Philol.180  117  Bl.  zu  16'Y/,:10  em.  18.  Jahrh.  Rother
Lederband.

Jacomo  Sannazaro,  Arcadia.  Absehrift,  die  mit  den  Drucken
übereinstimmt.  Der  Anfang  des  Argomento  weicht  wenig  ab:  “Gli
alti  e  spaciosi  alberi...  sogliono  molte  volte,  piü  ehe...”  1859
aus  einer  Goettinger  Auction.

Philol.181  6Bl.  Pergament  zu  231,  :17  cm.  Aus
dem  Jahre  1705.

Die  Handschrift,  cine  Widmung  an  die  Kurfürstin  (Sophia  Dorothea)
  von  Hannover,  ist  schr  schön  geschrieben,  einzelne  Wörter
mit  Goldfarbe.  Bl.1  "Il  ritratto  della  veritt  espressa  nel  earattere
di  Antonio  Magliabechi’  als  Titel  inmitten  eines  mit  der  Feder  ge-