Philol.184k  —  189  47

der  altd.  Sprache  und  Litt.  II  (1832)  S.297—454  und  ist  dort  5.300
erwähnt.
Geschenkt  von  G.  F.  Benecke  1852.

Philol.156  333Bl.  zu  24:19'/;  em.  1836.

Die  Kaiserchronik,  abgesehrieben  aus  der  von  Hoffmann  von
Fallersleben  im  Jahre  1824  vollendeten  Copie  des  Heidelberger
Cod.  Pal.  Germ.  361,  welchen  Massmann  in  seiner  Ausgabe  TII
(1854)  S.4  bespricht;  (Bartsch,  Die  altd.  Handsehriften  ...  in  Heidelberg,
  1887,  S.107).

Diese  Abschrift  ist  wohl  durch  Benecke  veranlasst;  denn  von
seiner  Hand  finden  sich  auf  Bl.2  einige  Notizen  über  Schreibung
der  Heidelb.  Handschrift  «und  den  Verfasser,  die  wohl  auch  aus
Hoffmann’s  Abschrift  entnommen  sind;  ferner  hat  Benecke  diese  Abschrift
  mit  der  Vorlage  verglichen  und  Noten  ähnlichen  Inhalts  an
den  Rand  geschrieben.

Philol.18%  2  Bl.  Pergament.  XII.Jahrh.

Wirnt  von  Gravenberg,  Wigalois:  2  Bruchstücke  von  einer
Handschrift,  112  Verse  vollständig,  112  Verse  in  Resten  enthaltend.

Das  erste  Bl.,  jetzt  15'/;cm  hoch  10  breit,  ist  oben  und  am
äussern  Rand  beschnitten,  so  dass  jede  Spalte  nur  noch  26  statt
30  Zeilen  enthält  und  die  Hälfte  der  innern  Spalte  fehlt.  Erhalten  sind
7870—97  und  7902--7927  vollständig,  von  7839  —  7865  die  letzte  und
von  7932—7957  die  erste  Hälfte  der  Zeilen.  Das  2.Blatt  ist
nur  am  innern  Rande  beschnitten,  so  dass  v.9919—48  und  9949—  9978
vollständig,  von  9889  —9918  gut  die  erste,  von  9979  —10008  gut  die
zweite  Hälfte  der  Zeilen  erhalten  ist.  Die  Höhe  der  vollständigen
Spalte  ist  15  cm.

Wurde  1828  von  G.  F.  Benecke  geschenkt  und  ist  noch  nicht
benutzt.

Philol.188  VII  und  254  gezählte  und  9  eingeschaltete
Bl.  zu  21:16%/,  cm.  1814.

Wirnt  von  Gravenberch,  Wigalois.  Sorgfältige  Abschrift  der
Papierhandschrift  in  Bremen  nebst  Lesarten  anderer  Handschriften
von  G.  F.  Benecke.

Bl.  I—Ill  Bemerkungen  B.’s  über  die  Bremer  Hs.  und  die  vorliegende
  Abschrift,  6.7.  1814.  Bl.1—252a  die  Abschrift;  die  Abweichungen
  der  Leidener  Hs.,  die  werthvolleren  der  Hamburger  Hs.
sowie  die  Abweichungen  der  Bruchstücke  in  Myller’s  Sammlung  DI
sind  mit  farbiger  Tinte  eingetragen;  ebenso  sind  die  Lücken  der
Bremer  Hs.  aus  den  andern  Handschriften  ergänzt;  auf  Bl.84b  sind
auch  einige  Lesarten  der  Cölner  Hs.  bemerkt.

Diese  Absehrift  wird  von  Benecke,  der  sie  der  Bibliothek  geschenkt
  hat,  in  seiner  Ausgabe  des  Wigalois  (S.  XXXXIID)  erwähnt.

Philol.189  26Bl.  zu  33:21  em.  1830.
Rudolf  von  Ems,  Wilhelm  von  Orlens;  Bruchstücke  des  Prämonstratenser-Stifts
  Strahof  zu  Prag,  von  einer  Abschrift  des  Bibliothekars
  P.  Caspar  Bausehel  vom  8.  3.  1796  abgeschrieben  von  Wilhelm